Zum Hauptinhalt springen

Brand in Genfer Asylunterkunft wohl absichtlich gelegt

Zwei Männer werden verdächtigt, die Asylunterkunft in Brand gesteckt zu haben. Die Untersuchungen laufen.

Das Feuer war in einem Zimmer im Erdgeschoss ausgebrochen: Ein Mann starb, 40 weitere Personen wurden beim Brand in Vernier verletzt. (17. November 2014)
Das Feuer war in einem Zimmer im Erdgeschoss ausgebrochen: Ein Mann starb, 40 weitere Personen wurden beim Brand in Vernier verletzt. (17. November 2014)
Keystone

Die beiden der Brandstiftung verdächtigen Männer wurden vergangene Woche einvernommen und durch das Zwangsmassnahmengericht in Untersuchungshaft gesetzt, wie Henri Della Casa, Sprecher der Genfer Staatsanwaltschaft, am Dienstag einen Bericht der Tageszeitung «Tribune de Genève» bestätigte. Die Untersuchung werde fortgesetzt, fügte der Sprecher hinzu, ohne weitere Angaben zu machen.

Beim Brand in der Asylunterkunft in Vernier GE in der Nacht auf den 17. November war ein 29-jähriger Eritreer ums Leben gekommen, 40 weitere Personen wurden verletzt. Zwei von ihnen schwebten anfangs in Lebensgefahr, konnten die Intensivstation inzwischen aber wieder verlassen.

Bewohner in Panik

Das Feuer war in einem Zimmer im Erdgeschoss ausgebrochen. Darauf breitete sich rasch dunkler Rauch in den drei Obergeschossen aus. Die Bewohner brachen in Panik aus. Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen, andere verletzten sich, als sie aus den Fenstern sprangen.

Im betroffenen Gebäude der Asylunterkunft in der Genfer Gemeinde Vernier waren insgesamt 189 Personen untergebracht.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch