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Busdrama in Norwegen: Chauffeur fuhr nicht zu schnell

Fünf Monate nach dem Unfall eines Schweizer Reisecars in Norwegen mit vier Toten ist die technische Untersuchung abgeschlossen.

Zurück in der Schweiz gebracht: Opfer des Carunfalls beim Abflug in Trondheim. (30. Juli 2014)
Zurück in der Schweiz gebracht: Opfer des Carunfalls beim Abflug in Trondheim. (30. Juli 2014)
Keystone
War mit 17 Personen an Bord auf dem Weg Richtung Süden gewesen: Der Schweizer Car. (29. Juli 2014)
War mit 17 Personen an Bord auf dem Weg Richtung Süden gewesen: Der Schweizer Car. (29. Juli 2014)
Keystone
Laut Reisenunternehmen Eurobus hatten alle Passagiere den Wohnsitz in der Schweiz: Das Wrack des Busses. (29. Juli 2014)
Laut Reisenunternehmen Eurobus hatten alle Passagiere den Wohnsitz in der Schweiz: Das Wrack des Busses. (29. Juli 2014)
Keystone
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Der Ende Juli in Norwegen verunfallte Schweizer Reisecar wies keine technischen Defekte auf. Ausserdem fuhr der Bus nicht schneller als erlaubt. Dies ergab die technische Untersuchung des Unfalls, bei dem vier Menschen starben und dreizehn verletzt wurden.

Die technische Untersuchung sei nun abgeschlossen, sagte die Staatsanwältin Anita Ravlo Sand am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Ermittlungen seien allerdings noch nicht beendet. Die Staatsanwaltschaft werde nun eine Anfrage an die deutschen Behörden stellen, um den deutschen Busfahrer noch einmal vernehmen zu können.

Zwei Tage nach dem Unfall hatte der Busfahrer der norwegischen Polizei gesagt, er könne sich an den Unfall nicht mehr erinnern. Daraufhin konnte er Norwegen verlassen.

Unmittelbar nach dem Unfall war der Busfahrer vorübergehend des unvorsichtigen Fahrens angeklagt worden. Eine als temporär bezeichnete Anklageerhebung ist in Norwegen das Standardvorgehen bei laufenden Ermittlungen. Dies erlaubt dem Beschuldigten das Recht auf einen Anwalt.

Der Car des Schweizer Reiseunternehmens Eurobus war auf dem Rückweg einer zweiwöchigen «Traumreise Nordkap - Lofoten», als er aus noch unbekannten Gründen bei Trones in der Gemeinde Namsskogan verunglückte. Alle 16 Passagiere waren Schweizerinnen oder Schweizer, die meisten im Alter zwischen 60 und 70 Jahren.

SDA/wid

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