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Chelsea-Tatverdächtiger soll allein gehandelt haben

Laut Angaben des FBI gibt es keine Hinweise dafür, dass A. R. Mitglied einer Zelle ist. Der Afghane wurde wegen den Explosionen angeklagt.

Ermittler beim Untersuchen des Tatorts in Chelsea. (18. September 2016).
Ermittler beim Untersuchen des Tatorts in Chelsea. (18. September 2016).
Craig Ruttle, Keystone

Der mutmassliche Attentäter aus dem New Yorker Stadtteil Chelsea hat nach Einschätzung der US-Bundespolizei FBI offenbar allein gehandelt. «Derzeit sehen wir keinen Hinweis auf eine grössere Zelle oder die Gefahr eines neuen Anschlags», sagte FBI-Chef James Comey.

Von Reportern belagert: Der Vater des mutmasslichen Bombenlegers von New York vor seinem Wagen in Elizabeth, New Jersey. (20. September 2016)
Von Reportern belagert: Der Vater des mutmasslichen Bombenlegers von New York vor seinem Wagen in Elizabeth, New Jersey. (20. September 2016)
Tariq Zehawi/Northjersey.com via AP, Keystone
Bombenexperten untersuchen den Tatort in Elizabeth, New Jersey. (19. September 2016)
Bombenexperten untersuchen den Tatort in Elizabeth, New Jersey. (19. September 2016)
Jessica Remo, Keystone
«Verdächtiges Paket»: Die Anwohner wurden am frühen Sonntagmorgen per Mobile-Benachrichtigung aufgefordert, den Fenstern ihrer Wohnungen fernzubleiben.
«Verdächtiges Paket»: Die Anwohner wurden am frühen Sonntagmorgen per Mobile-Benachrichtigung aufgefordert, den Fenstern ihrer Wohnungen fernzubleiben.
Maria Sanminiatelli/AP
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Comey sprach am Dienstag vor dem Innenausschuss des US-Senats. Bei dem Bombenanschlag im New Yorker Ausgehviertel Chelsea waren am 17. September 29 Menschen verletzt worden. Wenige Stunden zuvor war in Seaside Park im benachbarten New Jersey eine Rohrbombe explodiert, ohne dass jemand verletzt wurde.

Einsatz einer «Massenvernichtungswaffe»

In beiden Fällen ist der 28-jährige A. R., ein aus Afghanistan stammender US-Bürger, der Tatverdächtige. Ausserdem soll er noch weitere Sprengsätze deponiert haben, die nicht explodierten. Rahami wurde festgenommen unter anderem wegen terroristischer Straftaten und des Einsatzes einer «Massenvernichtungswaffe» angeklagt.

Im Jahr 2014 hatte das FBI bereits einmal gegen ihn ermittelt, nachdem R.s Vater die Behörden auf ihn aufmerksam gemacht hatte. Dabei hatten sich jedoch keine Anzeichen für eine Radikalisierung oder terroristische Verbindungen gezeigt.

SDA/sep

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