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Das Kokain-U-Boot

Bis zu sieben Tonnen Drogen sollte das Boot schmuggeln, das die Polizei vor Kolumbiens Küste beschlagnahmte. Es wirkt wie eine provisorische Konstruktion, ist aber mit einem modernen Navigationssystem ausgestattet.

Bietet fünf Personen Platz: U-Boot, das der Rebellenorganisation Farc gehören soll. (Video: Reuters)

Vor der kolumbianischen Küste wird ein U-Boot aus dem Wasser gezogen. Doch es ist keine Rettungsaktion, hier sind Beamte der Anti-Drogen-Polizei im Einsatz. Das U-Boot sollte zum Rauchgiftschmuggel eingesetzt werden. Es war laut Behördenangaben für Langstreckeneinsätze geeignet und bot Platz für bis zu sieben Tonnen Kokain.

Am Wochenende präsentierte die Polizei das Unterwasserfahrzeug. Es wirkt ein wenig selbstgebastelt und provisorisch, doch der Eindruck täuscht. Unter Deck findet sich ein High-Tech-Navigationssystem. Es bietet Platz für bis zu sieben Tonnen Kokain sowie eine fünfköpfige Crew.

Der Wert des Tauchbootes wird auf 1,8 Millionen Dollar geschätzt. Der Chef der Anti-Drogen-Behörde, Luis Alberto Perez, sagte, dass Boot sei in der Region Buenaventura sichergestellt worden. Laut Polizeiangaben gehört es der Rebellenorganisation Farc.

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