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«Das wird ein turbulenter Wochenstart»

Nach Tief Petra folgt am Montag bereits der nächste Sturm. Auf den Bergen werden schwere Orkanböen von rund 150 km/h erwartet.

In Riehen fiel wegen des Sturms Petra ein grosser Baum auf vier Fahrzeuge und beschädigte zwei stark. Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt
In Riehen fiel wegen des Sturms Petra ein grosser Baum auf vier Fahrzeuge und beschädigte zwei stark. Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt

Die Schäden von Sturmtief Petra (zum Bericht) sind noch nicht ganz beseitigt, nun folgt schon der nächste Wintersturm . Wie Meteonews auf Twitter schreibt, bildet sich am Wochenende ein riesiges Sturmtief, welches am Montag die Schweiz erreicht. Es werde ein «turbulenter Wochenstart».

«Südlich des bereites bestehenden Tiefdruckgebiets Ruth, unterhalb von Grönland, bildet sich am Samstag ein weiteres Tiefdruckgebiet, dessen Namen noch nicht definitiv bekannt ist – Sabine oder Tomris wird es voraussichtlich heissen», wie Cédric Sütterlin von Meteonews sagt. Es erreicht dann vom Atlantik her am Sonntag die Britischen Inseln und überquert diese im Verlauf des Nachmittags und gegen Abend wird das europäische Festland erreicht. In der Nacht steht die Warmfront dieses Tiefdruckgebiets vor den Toren der Schweiz.

Temperatursturz wie bei Petra ist nicht zu erwarten

Der Sonntag werde in der Schweiz zunächst mild, mit Temperaturen von 10 bis 14 Grad, verlaufen. Gegen Abend nehme dann der Wind zu, auch die Temperaturen steigen noch weiter an. In der zweiten Nachthälfte und am Montagmorgen müsse im Flachland mit der Warmfront dieses Tiefdruckgebiets mit Sturmböen gerechnet werden, auf den Bergen sind Orkanböen zu erwarten.

«Mit der am Montag im Tagesverlauf folgenden Kaltfront sind im Flachland Windspitzen von 90 bis 110 km/h oder lokal auch mehr möglich, auf den Bergen werden schwere Orkanböen von rund 150 km/h erwartet, auf exponierten Gipfeln wie dem Säntis oder Titlis sind Böen bis 180 km/h denkbar», wie Sütterlin weiter ausführt.

«Diese Werte beruhen aber auf den Daten der jetzigen Berechnungen, Warnungen werden so früh noch nicht ausgegeben. Einen Temperatursturz, wie wir ihn bei Petra erlebt haben (zum Bericht), wird es aber nicht geben. Allenfalls ist am Mittwoch Graupel, Schneeregen oder auch etwas Schnee bis ins Flachland möglich.»

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Video: Sturmtief Petra in der Schweiz

Höhepunkt des Sturms war in der Nacht auf Dienstag zwischen 1 und 4 Uhr. Video: BRK, Leser-Reporter, MeteoNews

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