Zum Hauptinhalt springen

De Blasios Ärger mit dem toten Murmeltier

Dem New Yorker Bürgermeister entglitt am Groundhog Day im Februar ein Murmeltier. Dieses soll sich dabei so schwer verletzt haben, dass es danach starb. Die Todesnachricht wurde jedoch über ein halbes Jahr verheimlicht.

Soll für den Tod von Chuck verantwortlich sein: Bürgermeister Bill de Blasio (links) lässt das Murmeltier fallen. (2. Februar 2014)
Soll für den Tod von Chuck verantwortlich sein: Bürgermeister Bill de Blasio (links) lässt das Murmeltier fallen. (2. Februar 2014)
Keystone

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat Ärger, weil er für den Tod von Charles G. Hogg verantwortlich sein soll. Charles – genannt Chuck – war ein Murmeltier. De Blasio hatte das Tier im Februar fallenlassen. Eine Woche später war es tot – was mehr als ein halbes Jahr verheimlicht wurde.

Der Groundhog Day, spätestens seit dem Film «Und täglich grüsst das Murmeltier» auch in Europa bekannt, ist eine amerikanische Tradition. An Lichtmess (2. Februar) wird ein Murmeltier hervorgeholt, und wenn es seinen eigenen Schatten sieht, also die Sonne scheint, sei noch sechs Wochen Winter.

De Blasio rutschte das Tier jedoch aus seinen dicken Handschuhen. Es stürzte aus beachtlicher Höhe, der Bürgermeister ist fast zwei Meter gross, auf den Boden. Eine Woche später war Chuck tot.

(Video: Youtube/Breaking Fox News)

Das Tier sei an inneren Verletzungen gestorben, die nur vom Sturz herrühren könnten, schreibt die De Blasio nicht gewogene «New York Post». Viel schlimmer aus Sicht des Blattes: Der Zoo, dessen Etat zum Grossteil die Stadt bezahlt, habe den Tod des Murmeltiers mehr als ein halbes Jahr verheimlicht und eine andere Todesursache angegeben.

Die «New York Times» meldet jedoch, Chuck sei nach dem Sturz untersucht worden und ganz munter gewesen. Offenbar sei das Tier später ein zweites Mal gestürzt. Der Zoo will die jährliche Zeremonie jetzt ändern, «um das Tier und den Bürgermeister zu schützen».

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch