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De Meuron war «sehr überrascht»

Der abgeblasene Turmbau zu Basel irritiert. Auch die federführenden Stararchitekten wurden vom Roche-Entscheid kalt erwischt.

Das gross angekündigte Prestige-Projekt für den Pharmariesen erfülle «wesentliche funktionale Bedürfnisse nicht». Es gäbe im Turm zu wenig Sitzungszimmer und für ein Auditorium mit 500 Sitzen habe es auch keinen Platz, teilte Roche mit.

Sind das die wahren Gründe, oder war der Bau schlicht und einfach nur zu teuer? Denn das Argument rund um die «funktionalen Bedürfnisse» hat Architekt Pierre de Meuron «sehr überrascht», wie er am Montag in der «Tagesschau» sagte. Denn sein Büro hätte mit der Projektleitung von Roche intensiv zusammengearbeitet, das Vorhaben stets optimiert und die Machbarkeit des Projekts dargestellt.

Mitten in diese Arbeiten kam nun die Absage. Herzog & de Meuron sollen zwar auch für das neue Roche-Projekt verantwortlich sein. Doch die Irritation im Grossraumbüro der Stararchitekten bleibt.

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