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Der Bruder des Schützen ist wieder frei

Der Bruder des Attentäters in Menznau wurde vorübergehend festgenommen. Auf den 43-Jährigen ist die Tatwaffe registriert. Nach wie vor unklar ist, ob der Schütze sich selbst richtete oder überwältigt wurde.

Bluttat in der Bergidylle: Das Dorf Menznau, wo der Amoklauf geschah. (27. Februar 2013)
Bluttat in der Bergidylle: Das Dorf Menznau, wo der Amoklauf geschah. (27. Februar 2013)
Keystone

Nach dem Amoklauf in einem Holzbetrieb im Schweizer Kanton Luzern ist der Bruder des Täters auf freien Fuss gesetzt worden. «Der Mann wurde wieder entlassen», sagte ein Sprecher der Polizei in dem Kanton. Der Bruder war am Freitag festgenommen worden, weil die Tatwaffe auf ihn registriert war.

Der im Kanton Obwalden wohnhafte 43-jährige Mann wurde festgenommen, weil ihm die Pistole gehörte, mit der am Mittwoch in der Kronospan-Fabrik in Menznau vier Personen tödlich verletzt wurden. Seine Sphinx AT 380 war im Waffenregister eingetragen.

Weg der Waffe sollte abgeklärt werden

Die Behörden wollten abklären, wie die Faustfeuerwaffe vom Eigentümer zum mutmasslichen Täter kam. Einzelheiten dazu konnte Kopp mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht geben.

Der genaue Tathergang ist nach wie vor unklar, weil mehrere Zeugen getötet oder schwer verletzt sind. Nach Angaben der Behörden schoss ein 42-jähriger langjähriger Mitarbeiter der Kronospan gezielt auf mehrere Arbeitskollegen. Zwei Opfer starben am Tatort, eine dritte Person verschied im Spital. Sechs Menschen wurde verletzt.

Todeshergang des Schützen noch unklar

Als die Polizei am Tatort eintraf, war auch der Schütze tot. Er starb durch eine Schussverletzung. Wie der Mann starb, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Der Holzverarbeiter Kronospan nahm am Freitag die Arbeit teilweise wieder auf. Den rund 400 Mitarbeitenden steht ein Care Team zur Verfügung. Die Kantine, in der sich ein Teil der Bluttat abspielte, wird abgerissen, wie das Unternehmen mitteilte.

AFP/kle

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