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Der Horror von Lügde

27 Mädchen und 4 Knaben wurden auf einem deutschen Campingplatz missbraucht. Über die Täter, die Masche, die Opfer und das Versagen der Behörden.

Die eingezäunte Parzelle des Campingplatzes Eichwald mit der Hütte des mutmasslichen Haupttäters. Seit Januar 2002 sind seine Übergriffe aktenkundig. Foto: Guido Kirchner (DPA)

Die eingezäunte Parzelle des Campingplatzes Eichwald mit der Hütte des mutmasslichen Haupttäters. Seit Januar 2002 sind seine Übergriffe aktenkundig. Foto: Guido Kirchner (DPA)

Michaela V. stockt mitten im Satz. Es scheint, als verschwinde die zierliche Frau noch tiefer in ihrem Sitzpolster. Im Radio werden an diesem Dienstagnachmittag die Nachrichten verlesen, und so hören die Gäste im Lügder Café Tender die neusten Entwicklungen über «den Fall Lügde». Über den tausendfachen Missbrauch von Kindern, der hier in der Nähe, auf dem sechs Kilometer entfernten Campingplatz Eichwald, geschah.

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