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Der Osten der USA schwitzt

Während in der Schweiz der Schnee in den Bergen für Schlagzeilen sorgt, kämpfen die Menschen in den USA mit der Hitze. Viele versuchen sich abzukühlen. Doch die Zahl der Patienten in den Notaufnahmen steigt.

Von der Hitze geplagt: Eine Mutter übergiesst ihr Kind mit Wasser.
Von der Hitze geplagt: Eine Mutter übergiesst ihr Kind mit Wasser.
Reuters
40 Grad in Teilen der USA: In New York kühlen sich die Menschen ab
40 Grad in Teilen der USA: In New York kühlen sich die Menschen ab
Reuters
Viel zu heiss: Eine Familie sitzt in New York in einem Pool.
Viel zu heiss: Eine Familie sitzt in New York in einem Pool.
Reuters
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Millionen Menschen in der Osthälfte der USA leiden unter einer extremen Hitzewelle. Für ein Gebiet von Kansas in der Mitte des Landes bis nach Maine an der Ostküste sprach der nationale Wetterdienst Hitzewarnungen aus, dort sollten heute und am Wochenende Temperaturen von fast 40 Grad erreicht werden, gepaart mit hoher Luftfeuchtigkeit.

In den Notaufnahmen der Krankenhäuser wurden wegen der seit Tagen anhaltenden Hitzewelle deutlich mehr Menschen als sonst behandelt, zumeist erlitten sie Hitzeschläge oder klagten über Erschöpfungserscheinungen. Auch etliche Todesfälle wurden auf die hohen Temperaturen zurückgeführt. Nach Behördenangaben wurden im Juli tagsüber bereits zwölf Hitzerekorde verzeichnet, nachts wurden in 98 Fällen so hohe Temperaturen gemessen wie niemals zuvor.

Brand in Kläranlage

In New York konnten die Menschen keine Abkühlung an den Stränden suchen. Wegen eines Brandes in einer Kläranlagen flossen Millionen Liter ungeklärte Abwässer in den Hudson. Die Behörden warnten deshalb davor, dort ins Wasser zu gehen.

In Pittsburgh führte ein Mann Dacharbeiten aus, rutschte dabei aus und konnte sich wegen des rutschigen heissen Teers, den er benutzt hatte, fast zwei Stunden lang nicht in Sicherheit bringen. Er sei bis zu seiner Rettung wie ein Truthahn gebraten worden, sagte ein Verwandter, Lamont Robinson.

dapd/wid

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