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Der Rekordwinter

Der Winter 2013/2014 geht als Winter der Extreme in die Geschichte ein. Von hohen Temperaturen bis meterdicken Schneeschichten war alles zu haben.

Schneeräumen im Tessiner Blenio-Tal: Das Dorf Cozzera war diesen Winter zwei Wochen wegen des Schnees und der Lawinengefahr von der Aussenwelt abgeschnitten. (22. Februar 2014)
Schneeräumen im Tessiner Blenio-Tal: Das Dorf Cozzera war diesen Winter zwei Wochen wegen des Schnees und der Lawinengefahr von der Aussenwelt abgeschnitten. (22. Februar 2014)
Carlo Reguzzi, Keystone
Ungewöhnlich warmer Winter: Auf einem Acker in Cazis GR ist ein See aus Schmelzwasser entstanden. (18. Februar 2014)
Ungewöhnlich warmer Winter: Auf einem Acker in Cazis GR ist ein See aus Schmelzwasser entstanden. (18. Februar 2014)
Keystone
Viel zu warmer Winter: Die künstlich beschneite Talabfahrt von Parsenn nach Davos in braungrüner Umgebung. (23. Dezember 2013)
Viel zu warmer Winter: Die künstlich beschneite Talabfahrt von Parsenn nach Davos in braungrüner Umgebung. (23. Dezember 2013)
Arno Balzarini, Keystone
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An vielen Orten habe der Winter überhaupt nicht stattgefunden, zog SRF Meteo mit Blick auf den meteorologischen Frühlingsanfang vom nächsten Samstag Bilanz. In Basel fiel überhaupt kein Schnee, in Bern und Zürich betrug die Neuschneemenge nur gerade zwei Zentimeter.

An den meisten Orten war es rund 2,5 Grad wärmer als normalerweise um diese Jahreszeit. In Basel gab es diesen Winter nicht einen einzigen Tag mit einer Höchsttemperatur unter dem Gefrierpunkt. In Zürich und Bern wurde im Januar und Februar ebenfalls kein Eistag verzeichnet. In Pully VD war es während des ganzen Winters nie kälter als minus 1,8 Grad.

Viele Föhnphasen

Der Winter 2013/14 war zudem geprägt durch viele und lange Föhnphasen. In Chur und Bad Ragaz SG war es der wärmste Winter überhaupt seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Überschuss betrug dort rund 4 Grad gegenüber der Durchschnittstemperatur der Jahre 1961 bis 1990.

Auch südlich der Alpen war es deutlich zu warm. Dennoch gab es Schnee, wie seit mehr als 60 Jahren nicht mehr. In San Bernardino GR und in Campo Blenio TI lag Mitte Februar so viel Schnee wie noch nie. Rekordschneemengen wurden teilweise auch im Oberengadin registriert.

Der Winter war, ausser im Osten und in den Föhngebieten, deutlich zu nass. Im Süden gab es doppelt bis dreimal so viel Niederschlag wie sonst im Winter. Dies zeige, dass für grosse Schneemengen in den Alpen nicht nur die Temperatur, sondern auch die Häufigkeit der Niederschläge verantwortlich sei, schreibt SRF Meteo.

SDA/abr

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