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Die schlimmsten Amokläufe an US-Schulen

Chris Harper Mercer stürmt ein College im US-Bundesstaat Oregon und tötet mindestens zehn Menschen. Ein weiteres Kapitel in der Geschichte von Tragödien an Schulen in den USA.

Immer wieder kommt es in den USA zu Angriffen auf Schüler und Lehrpersonen: Studenten vor einer Scheibe mit Schusslöchern in Santa Barbara. (24. Mai 2014)
Immer wieder kommt es in den USA zu Angriffen auf Schüler und Lehrpersonen: Studenten vor einer Scheibe mit Schusslöchern in Santa Barbara. (24. Mai 2014)
Michael Nelson, Keystone
1. Oktober 2015 – Roseburg Ein Waffennarr mit Abneigung gegen Religionen tötet am Umpqua Community College im US-Bundesstaat Oregon zehn Menschen. Die Polizei tötet ihn bei einem Schusswechsel.
1. Oktober 2015 – Roseburg Ein Waffennarr mit Abneigung gegen Religionen tötet am Umpqua Community College im US-Bundesstaat Oregon zehn Menschen. Die Polizei tötet ihn bei einem Schusswechsel.
Michael Sullivan/«The News Review», Keystone
16. Januar 2002 – GrundyDrei Menschen sterben, und drei weitere werden verletzt, als ein erst kurz zuvor der Universität verwiesener Mann auf den Campus der juristischen Fakultät der Appalachian School in Grundy in Virginia zurückkehrt. Der 42-Jährige nimmt gezielt den Dekan, einen Professor und eine Studentin ins Visier. Er bekennt sich schuldig und wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
16. Januar 2002 – GrundyDrei Menschen sterben, und drei weitere werden verletzt, als ein erst kurz zuvor der Universität verwiesener Mann auf den Campus der juristischen Fakultät der Appalachian School in Grundy in Virginia zurückkehrt. Der 42-Jährige nimmt gezielt den Dekan, einen Professor und eine Studentin ins Visier. Er bekennt sich schuldig und wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
Steve Helbler, Keystone
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Die Reaktion auf tödliche Schiessereien sei in seinem Land inzwischen Routine, stellte US-Präsident Barack Obama nach dem Amoklauf von Roseburg ernüchtert fest. In den vergangenen Jahren kam es des Öfteren zu ähnlichen Tragödien in und um Bildungseinrichtungen in den USA. Ein Überblick über die folgenschwersten Vorfälle der jüngeren US-Geschichte:

5. Juni 2014 – Washington

Ein 19-jähriger Student stirbt, und zwei weitere werden bei einer Schiesserei an der Seattle Pacific University in Washington verletzt. Als der Schütze zum Nachladen innehält, wird er von einem anderen Studenten überwältigt. Ein Anwalt des tatverdächtigen 26-Jährigen erklärt, eine psychische Erkrankung habe bei der Tat eine Rolle gespielt.

23. Mai 2014 – Santa Barbara

Ein mit Messer und Waffe bewaffneter 22-jähriger Volkshochschulstudent tötet unweit des Campus der University of California in Santa Barbara sechs Menschen, 13 weitere werden verletzt. Laut den Behörden richtet er die Waffe nach einem Feuergefecht mit Beamten gegen sich selbst.

7. Juni 2013 – Santa Monica

Fünf Menschen sterben, und mehrere weitere werden im kalifornischen Santa Monica verletzt, als ein 23-Jähriger zunächst seinen Vater und seinen Bruder erschiesst und dann wahllos das Feuer auf fremde Autofahrer und das örtliche College eröffnet, in dem Schüler gerade an ihren Abschlussprüfungen sitzen. Der Attentäter wird von Beamten in der College-Bücherei erschossen.

2. April 2012 – Oakland

Ein 43-jähriger Ex-Student feuert an der Oikos University im kalifornischen Oakland um sich, sieben Menschen werden getötet und drei weitere verletzt. Dem Verdächtigen wird Mord in sieben Fällen und dreifacher versuchter Mord zur Last gelegt. Doch ein psychologisches Gutachten ergibt, dass er seit langer Zeit an paranoider Schizophrenie leidet und daher nicht verhandlungsfähig ist.

14. Februar 2008 – DeKalb

Ein 27-jähriger ehemaliger Student eröffnet in einem Hörsaal an der Northern Illinois University in DeKalb im US-Staat Illinois das Feuer. Fünf Studenten sterben, 18 weitere werden verletzt. Der Schütze richtet sich nach der Tat selbst.

8. Februar 2008 – Baton Rouge

Zwei Menschen kommen um, als eine 23-Jährige am Louisiana Technical College in Baton Rouge während einer Vorlesung im Fach Notfall-Medizintechnik um sich feuert. Dann erschiesst sich die junge Frau.

16. April 2007 – Blacksburg

32 Menschen kommen in einem Schlafsaal und einem Klassenzimmer an der Virginia Tech in Blacksburg durch die Schüsse eines 23-Jährigen um. Er nimmt sich nach der Tat das Leben.

2. September 2006 – Shepherdstown

Ein 49-Jähriger erschiesst während eines Besuchs an der Shepherd University in West Virginia seine zwei Söhne. Dann richtet sich der Mann selbst.

28. Oktober 2002 – Tucson

Drei Professorinnen fallen an der Krankenpflegeschule der University of Arizona einem 41-jährigen Amokläufer zum Opfer. Der Schütze bringt sich nach der Tat um. Der Student war im Begriff, durchs Studium zu fallen.

16. Januar 2002 – Grundy

Drei Menschen sterben, und drei weitere werden verletzt, als ein erst kurz zuvor der Universität verwiesener Mann auf den Campus der juristischen Fakultät der Appalachian School in Grundy in Virginia zurückkehrt. Der 42-Jährige nimmt gezielt den Dekan, einen Professor und eine Studentin ins Visier. Er bekennt sich schuldig und wird zu lebenslanger Haft verurteilt.

15. August 1996 – San Diego

Ein Ingenieurstudent an der San Diego State University verteidigt gerade seine Diplomarbeit vor einem Fakultätskomitee und zieht plötzlich eine Handfeuerwaffe. Der 36-Jährige erschiesst drei Professoren. Von der kalifornischen Justiz wird er zu dreimal lebenslänglich ohne Bewährung verurteilt.

SDA/dia

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