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Die Schweiz erlebte eine Sturmnacht

In der gestrigen Nacht zog ein Sturm mit Orkanstärke über die Schweiz hinweg. Heute lässt der Wind etwas nach, doch es wird kälter und die Schneefallgrenze sinkt deutlich.

Auch die Strassen in Zermatt: Weiss. (Screenshot: Swisswebcam.ch)
Auch die Strassen in Zermatt: Weiss. (Screenshot: Swisswebcam.ch)
Keystone
Verspäteter Saisonstart: Der Skilift im sanktgallischen Speicher kann den Betrieb aufnehmen. (6. Dezember 2011)
Verspäteter Saisonstart: Der Skilift im sanktgallischen Speicher kann den Betrieb aufnehmen. (6. Dezember 2011)
Keystone
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Ein Spätherbststurm ist in der Nacht auf heute über die Schweiz hinweg gezogen. Dabei wurden Windgeschwindigkeiten mit Orkanstärke registriert. Gemäss Angaben von SF Meteo wurde der Spitzenwert von 152 km/h auf dem Pilatus bei Luzern gemessen. Auf dem Chasseral stürmte es mit Windspitzen von 136 km/h und auf dem Säntis mit 133 km/h.

Auch im Jura, im Flachland und in den Tälern gab es vielerorts Sturmböen. Am kräftigsten tobte der Wind in Delsberg mit 104 km/h und in Mervelier JU mit 96 km/h. In Rünenberg im Oberbaselbiet stürmte es mit 95, auf dem Zürichberg mit 94, in Gösgen mit 93 und in St. Gallen mit 92 km/h. Aus den Kantonen Waadt und Neuenburg liegen auch Meldungen über Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume vor.

Die Kaltfront, die sich schon am Freitag ankündigte, ist damit endgültig bei uns angekommen. «Wir bleiben die ganze Woche in der zugigen Westwindströmung», sagt Sarina Scheidegger von Meteonews. Der Wind lässt heute im Verlauf etwas nach, im Flachland weht es weiterhin mässig, in der Höhe stark bis stürmisch aus westlichen Richtungen. Ansonsten ist es meist stark bewölkt mit ein paar Auflockerungen aus Nordwesten. Zeitweise fällt Regen. «Im Flachland kann es am Mittwoch wieder zügig wehen.»

Schneefallgrenze sinkt

Für die Skigebiete heisst es aufatmen: Die Schneefallgrenze sinkt heute bis zum Abend auf 600 bis 700 Meter. «Am Mittwoch geht der Schnee wieder etwas zurück auf circa 1000 Meter», sagt Sarina Scheidegger. «In den Skigebieten gibt es bis einen Meter Neuschnee, der Wind verweht das wieder, deshalb kann es variieren.»

sda/Meteonews/kle

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