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Drei Menschen aus Lawine gerettet

Drei Personen wurden am Samstag bei St. Luc im Val d'Anniviers von einer Lawine verschüttet. Die Lawinengefahr im Wallis wird derzeit als erheblich bis gross eingestuft.

Im Val d'Anniviers hat sich eine Lawine gelöst.
Im Val d'Anniviers hat sich eine Lawine gelöst.
Leserreporter

In St. Luc im Val d'Anniviers sind am Samstag drei Personen von einer Lawine verschüttet worden. Eine konnte sich selber befreien, die beiden anderen wurden von Hilfskräften gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt.

Die drei Wanderer verliessen die Prillet-Piste in St. Luc/Chandolin, um nach la Corne de Boeuf zu laufen, wie die Kantonspolizei Wallis am Samstagabend mitteilte.

Waadtländerin schwer verletzt

Als sie auf einer Höhe von rund 2700 Metern traversierten, löste sich eine Schneeverwehung. Diese begrub die Wanderer unter sich. Einer der Verschütteten konnte sich selber aus den Schneemassen befreien und Alarm schlagen. Dank Lawinensuchgeräten, welche die Wanderer bei sich trugen, konnten die Rettungskräfte die beiden anderen rasch finden.

Eines der Opfer, eine 29-jährige Waadtländerin, wurde dabei schwer verletzt. Die beiden anderen Opfer im Alter von 30 und 29 Jahren wurden nur leicht verletzt und mit dem Helikopter in die Spitäler von Sion und Visp geflogen.

Die Kantonspolizei ruft aufgrund der neusten Schneefälle zu erhöhter Vorsicht auf und empfiehlt, die markierten Pisten nicht zu verlassen. Für die nächsten Tage gilt in einem Grossteil des Wallis erhebliche Lawinengefahr. Solche können sich spontan oder auf Distanz durch Skifahrer auslösen.

SDA

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