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Drogenboss und Gäste empfangen Polizei mit Applaus

Die kolumbianische Polizei staunte gewaltig, als sie auf einer Karibikinsel ein Fest eines Drogenbosses stürmte. Denn der Gastgeber galt eigentlich als tot. Und die Gäste hielten seine Verhaftung für eine Showeinlage.

Feierte mit 220 Gästen: Der kolumbianische Drogenboss Camilo Torres Martínez (rechts) an seiner Party. (2. Juli 2012)
Feierte mit 220 Gästen: Der kolumbianische Drogenboss Camilo Torres Martínez (rechts) an seiner Party. (2. Juli 2012)
Kolumbianische Polizei

Es war ein Fest, wie es in den 1980er-Jahren jeweils der legendäre Kokainbaron Pablo Escobar gefeiert hatte. Eine einzige Ausschweifung, ein enthemmtes Bacchanal. Der kolumbianische Drogenboss Camilo Torres Martínez alias Fritanga (Frittiertes) hatte auf der Insel La Múcura ein ganzes Hotel gemietet und 220 Personen eingeladen, darunter viele Schauspieler, Models, Sängerinnen, Fernsehstarlets und Prostituierte. Er hatte 12 Musikbands verpflichtet, die pausenlos spielten.

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