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Ecuador meldet Tod eines vermissten Schweizers auf Galapagos

Der seit über einer Woche auf den Galapagos-Inseln verschollene Schweizer ist tot. Ecuadorianische Behörden melden, sie hätten seinen leblosen Körper gefunden.

Grossangelegte Suche: Mitarbeiter des ecuadorianischen Nationalparks Galápagos bei der Suche nach dem Vermissten. (veröffentlicht 3. Dezember 2016) Bild: Facebook/Parque Nacional Galápagos
Grossangelegte Suche: Mitarbeiter des ecuadorianischen Nationalparks Galápagos bei der Suche nach dem Vermissten. (veröffentlicht 3. Dezember 2016) Bild: Facebook/Parque Nacional Galápagos

Ein Schweizer Tourist ist auf der zum Galapagos-Archipel gehörenden Insel San Cristobal tot aufgefunden worden, wie die örtlichen Behörden am Freitag mitteilten. Zur Todesursache konnten sie keine Angaben machen. Der 62-Jährige war vergangene Woche als vermisst gemeldet worden.

Die Leiche des Schweizers sei am Donnerstag im Südosten von San Cristobal von einem Parkwächter gefunden worden, schrieb die Direktion des Galapagos-Nationalparkes in einer Mitteilung. Ein Dokument des Schweizer Touristen, das von einem Wächter einen Tag zuvor gefunden worden war, habe bei der Suche geholfen, hiess es in der Mitteilung.

Der Schweizer war mit Vögele Reisen auf einer Rundreise in Ecuador unterwegs. Dabei gab es am vergangenen Mittwoch auch einen Abstecher zu den Galapagos-Inseln. Am Morgen hatte die Gruppe Zeit, das kleine Städtchen im Süden zu erkunden – danach sollten sich alle wieder auf dem Schiff einfinden. Doch der 62-Jährige kam nie zum Schiff zurück.

Der Sohn des Vermissten reiste anschliessend nach Galapagos. Er vermutete, sein Vater sei wohl beim Wandern gestürzt. Denn der 62-Jährige sei körperlich wie psychisch in ausgezeichneter Verfassung. Er wohne im Wallis, wo er regelmässig wandern gehe, sagte der Sohn zu «20 Minuten».

EDA bestätigt Tod eines Schweizers

Auch die Regionalregierung von Galapagos hat in einer Mitteilung kommuniziert, dass der Schweizer tot aufgefunden wurde. Die Suche sei eine koordinierte Aktion mehrerer Behörden gewesen, insgesamt hätten über 150 Personen teilgenommen.

Der ecuadorianische Innenminister Diego Fuentes schrieb auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter, derzeit werde untersucht, ob der Schweizer möglicherweise gestürzt sei.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat am Samstagnachmittag den Tod eines offiziell seit dem 24. November vermissten Schweizers bestätigt. Die Schweizer Botschaft in Ecuador stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden sowie der Familie des Verstorbenen. Weitere Angaben zur Person machte das EDA nicht.

SDA/mch

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