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Der wohl mächtigste Schweizer Manager in Österreich

Stefan Ottrubay verwaltet das Privatvermögen der Adelsfamilie Esterházy. Mit seinem Wirken löste er einen epischen Familienstreit aus, inklusive vermeintlicher Entführung.

Schloss Esterházy in Eisenstadt: Ein langer Streit um Benutzungsrechte des Barockjuwels wurde erst vor kurzem beigelegt. Foto: Andreas Jakwerth
Schloss Esterházy in Eisenstadt: Ein langer Streit um Benutzungsrechte des Barockjuwels wurde erst vor kurzem beigelegt. Foto: Andreas Jakwerth

Heute, knapp drei Monate danach, kann Stefan Ottrubay der vermeintlichen Entführung seiner Mutter, die kurzfristig ganz Österreich in Atem hielt, sogar eine positive Seite abgewinnen: «Skurrilerweise ist kurz danach der Verkauf von Opernkarten und Wein sprunghaft angestiegen.» Der 65-jährige Ottrubay wuchs in Luzern auf, studierte Jus in Freiburg. Heute führt er im Burgenland, dem östlichsten Bundesland Österreichs, ein Firmenkonglomerat unter dem klingenden Namen einer der ältesten und bekanntesten österreichisch-ungarischen Adelsfamilien: Esterházy-Firmen und Esterházy-Stiftungen gehören Wälder, Felder, Seen, Burgen und Schlösser.

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