Erdbeben in Italien löst «grosse Angst» aus

Ein Erdbeben hat die Italiener heute am frühen Morgen geweckt. Gemäss ersten Berichten gab es erhebliche Schäden.

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Ein Erdstoss mit Stärke 4,7 hat am Dienstagfrüh in Mittelitalien Angst ausgelöst. Das Erdbeben ereignete sich um 5.11 Uhr mit Epizentrum in der Provinz Macerata in der Region Marche (Marken), die bereits von schweren Erschütterungen im Herbst 2016 heimgesucht worden war.

Das Erdbeben löste «grosse Angst und Unsicherheit» in der Bevölkerung aus, sagt der Bürgermeister von Muccia, Mario Baroni zu «La Repubblica». Zehn Nachbeben wurden zehn Minuten nach dem ersten Erdstoss gemeldet.

Bilder auf Twitter zeigen die realtiv neue Küche eines vermeintlich erdbebensicheren Hauses, das nach den letzten Erdbeben gebaut worden war. Offensichtlich hielt die Einrichtung dem Beben nicht stand.

Es gab weder Todesopfer noch Verletzte, berichtete der Zivilschutz. In der Ortschaft Pieve Torina gab es jedoch erhebliche Sachschäden. Die Schulen wurden geschlossen. Für Überprüfungen wurde die regionale Bahnlinie Civitanova-Macerata gesperrt.

woz/SDA

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