Eritreer in Asylunterkunft von Landsmann erstochen

Am Mittwochabend ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Gipf-Oberfrick AG ein toter Mann gefunden worden. Er wurde erstochen.

Das Vorfall ereignete sich in Gipf-Oberfrick AG. (Quelle SRF)

In einem Mehrfamilienhaus in Gipf-Oberfrick AG ist am Mittwochabend ein 46-jähriger Eritreer von einem 26-jährigen Landsmann nach einem Streit mit einem Messer erstochen worden. Der Täter konnte festgenommen werden.

Die Tat ereignete sich laut Polizeiangaben am frühen Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus. Ein Hausbewohner bemerkte das Blut und alarmierte um 19.30 Uhr die Polizei. Diese fand im Keller einen leblosen Mann. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen.

Der Tote wies verschiedene schwere Verletzungen auf, welche mutmasslich von einem Messer herrührten. Er konnte später als 46-jähriger Eritreer identifiziert werden. Die Kantonspolizei Aargau leitete daraufhin Abklärungen ein und nahm die Fahndung nach der noch unbekannten Täterschaft auf.

Verletzter meldet sich im Spital

Zur gleichen Zeit meldete sich ein Mann mit Handverletzungen beim Spital Laufenburg. Wie sich zeigte, handelte es sich bei ihm um den mutmasslichen Täter. Der 26-jährige Eritreer wurde nach der ärztlichen Behandlung festgenommen und inhaftiert. Opfer und Täter bewohnten je ein Zimmer im Mehrfamilienhaus. Einer lebte mit einer Jahresaufenthaltsbewilligung, der andere unter dem Status der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz.

Das Motiv und die Hintergründe der Bluttat sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau sind im Gange.

fur/sda

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