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«Es naht ein Unwetter mit Sturm, Hagel und starken Regengüssen»

Noch heizt der Föhn das Mittelland auf. Teilweise steigt das Thermometer auf 32 Grad. Am Nachmittag ist damit Schluss – und der Abend droht sehr ungemütlich zu werden.

Wenn Gewitterzellen nahen: Am Nachmittag wird die Schweiz von einer Schlechtwetterfront heimgesucht.
Wenn Gewitterzellen nahen: Am Nachmittag wird die Schweiz von einer Schlechtwetterfront heimgesucht.

«Über Pruntrut an der westlichen Grenze der Schweiz hat sich bereits eine Gewitterzelle gebildet», sagt Felix Baum von Meteonews. Der Meteorologe bezeichnet dies als «Vorgeplänkel». Die eigentliche Gewitterfront überfährt dann die Schweiz am Nachmittag oder gar erst gegen Abend. Baum kann noch nicht sagen, wenn die Unwetter Basel und Zürich erreichen. Was er aber jetzt schon kommen sieht, ist die Heftigkeit der Front. «Teilweise wird das unwetterartig, mit Sturmböen, Hagel und Starkregen.»

Heftiger im Osten

Oft bei solchen Wetterlagen trifft es das Berner Oberland besonders hart. Diesmal könnte es aber anders werden, spekuliert Baum. «Im Osten heizt es jetzt noch kräftig auf, das könnte dann dort recht heftig werden», so der Experte. Also Achtung in Zürich und der Ostschweiz.

Die Windböen erreichen örtlich bis zu 90 Kilometer pro Stunde. Das könne da und dort schon Äste von den Bäumen holen und Bauabschrankungen herunterreissen. «Gefährlich ist es immer bei solchen Wetterlagen.»

Nach dem Taucher wieder Sommer

Trotz Unwetter müssen wir die nächsten Tage aber nicht vor der Flimmerkiste verbringen. «Das Ganze beruhigt sich am Abend und in der Nacht rasch», sagt Baum. Morgen würden Gewitterzellen zwar örtlich nochmals etwas Regen nachliefern, aber das geschehe vor allem in den Bergen.

Zu Ende ist es vorerst wieder mit den hochsommerlichen Temperaturen. Kontinuierlich gehen die Temperaturen von heute um 30 auf Morgen noch 25 bis am Samstag auf noch 21 bis 23 Grad zurück. Sonntag und Montag werden wieder sonniger und wärmer.

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