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«Es wird vier Tage dauern, das Wasser aus den U-Bahn-Tunnels zu pumpen»

Eine Flutwelle hat New York überschwemmt. Grosse Teile des Metro-Systems stehen unter Wasser. Die U-Bahn war laut einem Sprecher noch nie mit einer vergleichbaren Katastrophe konfrontiert.

Gefährdete unterirdische Infrastruktur: Flutwasser dringt in die Station Hoboken der Trans-Hudson's-Linie in New Jersey ein. (Bild einer Überwachungskamera, 29. Oktober 2012)
Gefährdete unterirdische Infrastruktur: Flutwasser dringt in die Station Hoboken der Trans-Hudson's-Linie in New Jersey ein. (Bild einer Überwachungskamera, 29. Oktober 2012)

Heftiger Wind und schwere Überschwemmungen haben New York die schlimmsten Stunden seit Jahren beschert. Der Süden von Manhattan wurde von einer 4,3 Meter hohen Flutwelle getroffen.

Die Wassermassen haben auch das U-Bahn-System der Metropole überflutet. Insgesamt sind sieben Schächte betroffen. Das Ausmass des Schadens ist gross. «Die New Yorker U-Bahn ist 108 Jahre alt, aber niemals war sie mit einer derart verheerenden Katastrophe konfrontiert, wie wir sie in der vergangenen Nacht erlebt haben», erklärt der Chef der Verkehrsbehörde (MTA), Joseph J. Lhota.

Verheerende Bilanz

Alle Mitarbeiter seien bemüht, den öffentlichen Verkehr so schnell wie möglich wieder herzustellen und New York zurück in die Normalität zu bringen, fügte er an. Nachdem das Schlimmste überstanden ist, beginnt sein Team nun, das Ausmass des Schadens genau zu beurteilen.

Die meisten überschwemmten U-Bahn-Tunnel befinden sich unter dem East River, der sich an der Halbinsel Manhattan entlangzieht. Sandy verursachte der MTA zufolge im gesamten U-Bahn-Netz «Chaos», führte zu Stromausfällen und überschwemmte Bus-Depots. Die New Yorker U-Bahn hatte ihren Betrieb am Sonntagabend vorsorglich unterbrochen.

14 Stunden bis vier Tage

Wie lange es dauert, bis das U-Bahn-System wieder in Betrieb genommen werden kann, ist noch unklar. Aaron Donovan, ein Sprecher der New Yorker Behörden, sagte, es gebe «keinen genauen Zeitplan». MTA-Sprecher Kevin Ortiz wagte etwas genauere Angaben: «Es wird zwischen 14 Stunden und vier Tagen dauern, das Wasser aus den Tunnels zu pumpen.»

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