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Extrem-Marathonläufer werden vermisst

Nach heftigem Regen mussten sich bei einem Marathon in Grossbritannien 840 Läufer in Sicherheit bringen. Viele weitere werden nach wie vor gesucht.

Wegen des schlechten Wetters konnten Rettungshubschrauber der Air Force bisher nicht bei der Suche helfen. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz. Rund 840 Teilnehmer haben laut Polizei in Schulen, einem Bauernhof und einem Sportzentrum Unterschlupf gefunden. Viele weitere Teilnehmer des Berglaufs im Lake District rund 450 Kilometer nördlich von London werden vermisst.

«Es ist unmöglich zu sagen, wie viel Leute da oben sind, weil es keinen Handy-Empfang gibt», sagte ein Mitglied der Bergrettung, Bob Liddell. Der Berglauf ist ein 36-Stunden-Rennen, bei dem die paarweise laufenden Teilnehmer auch Essen und ein Zelt dabei haben. Läufern zufolge sollten alle Teilnehmer daher die Nacht unbeschadet überstehen können.

Im Juli war ein Extremberglauf auf die Zugspitze wegen eines unerwarteten Wettersturzes zur Katastrophe geworden. Zwei Männer starben, sechs weitere Sportler wurden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus eingeliefert.

AP/oku

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