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Falsches Sperma, ein schwarzes Baby – kein Schadenersatz

Eine Weisse gebärt ein schwarzes Baby. Das war nicht der Plan. Deshalb klagte sie gegen die Samenbank.

Erhielt Sperma von Spender 330 statt 380: Jennifer Cramblett mit ihrer Tochter Payton. Bild: Facebook
Erhielt Sperma von Spender 330 statt 380: Jennifer Cramblett mit ihrer Tochter Payton. Bild: Facebook

Mit ihrer Klage gegen eine Samenbank, die ihr das Sperma eines schwarzen Spenders gab, ist eine weisse Amerikanerin vor Gericht abgeblitzt. Aber nicht aus ethischen, sondern aus juristischen Gründen: Sie solle es mit einer Klage wegen Fahrlässigkeit versuchen, sagte Bezirksrichter Ronald Sutter.

Jennifer Cramblett und ihre Partnerin Amanda Zinkon aus Uniontown in Ohio hatten sich ihren Kinderwunsch mit dem Sperma des Spenders 380 aus der Samenbank Midwest in Chicago erfüllen wollen. Doch Jennifer Cramblett erhielt Sperma des Spenders 330, und der ist ein Afroamerikaner. Das Resultat der künstlichen Befruchtung ist heute drei Jahre alt, ein Mädchen namens Payton.

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