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Hurrikan Florence: Millionen müssen Gefahrengebiet verlassen

Florence hat das Potenzial, sich zu einem «extrem gefährlichen» Sturm zu entwickeln. An der US-Ostküste beginnen die ersten Evakuierungen.

TA/NN
Eindrücklich: Bilder aus der Internationalen Raumstation zeigen die Hurrikanentwicklung. Video: Tamedia/Storyful

Mit ersten Evakuierungen hat sich die Ostküste der USA am Montag auf den Hurrikan Florence eingestellt. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) sollte das Zentrum des Wirbelsturms am Donnerstag auf die Küste treffen.

Im Bundesstaat South Carolina sollen etwa eine Million Einwohner ihre Häuser verlassen. Florence wurde im Laufe des Montags auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von Kategorie eins auf Kategorie vier hochgestuft.

Am Montagabend (18 Uhr MESZ) lag das Zentrum des Wirbelsturms nach Angaben des NHC 925 Kilometer süd-südöstlich von Bermuda. Er zog demnach mit 20 Kilometern pro Stunde weiter in nord-nordwestliche Richtung, die Windgeschwindigkeiten betrugen 195 Kilometer pro Stunde.

Der Hurrikan nähert sich der Stufe 5. (Für eine Echtzeit-Animation anklicken). (11. September 2018) Quelle: kachelmannwetter.com
Der Hurrikan nähert sich der Stufe 5. (Für eine Echtzeit-Animation anklicken). (11. September 2018) Quelle: kachelmannwetter.com

Am Dienstag und Mittwoch sollte Florence zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen, wo er am Donnerstag erwartet wird. Bis dahin werde sich Florence zu einem «extrem gefährlichen, bedeutenden Hurrikan» auswachsen, erklärte das NHC.

In New Bern wurde ein Boot aus dem Hafen gerissen und auf die Strasse gespühlt. (14. September 2018)
In New Bern wurde ein Boot aus dem Hafen gerissen und auf die Strasse gespühlt. (14. September 2018)
Eduardo Munoz, Reuters
Menschen sitzen in Wilmington in einer Bar, während «Florence» Tod und Verwüstung bringt.
Menschen sitzen in Wilmington in einer Bar, während «Florence» Tod und Verwüstung bringt.
Carlo Allegri, Reuters
Unzählige Häuser wurden schwer beschädigt. Ein Bild aus Wilmington in North Carolina. (14. September 2018)
Unzählige Häuser wurden schwer beschädigt. Ein Bild aus Wilmington in North Carolina. (14. September 2018)
Jonathan Drake, Reuters
Diese Eiche in Wilmington, North Carolina, wurde mehr als hundert Jahre alt. «Florence» hat sie entwurzelt.
Diese Eiche in Wilmington, North Carolina, wurde mehr als hundert Jahre alt. «Florence» hat sie entwurzelt.
Jonathan Drake, Reuters
Eine weitere Eiche liegt am Boden in Wilmington, Äste haben das Haus schwer beschädigt.
Eine weitere Eiche liegt am Boden in Wilmington, Äste haben das Haus schwer beschädigt.
Jonathan Drake, Reuters
Kinder werden in New Bern vor der steigenden Flut in Sicherheit gebracht.
Kinder werden in New Bern vor der steigenden Flut in Sicherheit gebracht.
Chris Seward/AP, Keystone
Eine Familie wird in New Bern evakuiert.
Eine Familie wird in New Bern evakuiert.
Chris Seward/AP, Keystone
Die Flut steigt, Hunderte Menschen warten auf Hilfe.
Die Flut steigt, Hunderte Menschen warten auf Hilfe.
Chris Seward/AP, Keystone
Der Wasserpegel steigt auch in Myrtle Beach in South Carolina.
Der Wasserpegel steigt auch in Myrtle Beach in South Carolina.
Alex Edelman, AFP
Strasse in Swansboro, North Carolina. (14. September 2018)
Strasse in Swansboro, North Carolina. (14. September 2018)
Tom Copeland/AP, Keystone
Menschen auf einer Strasse im sintflutartigen Regen in Swansboro.
Menschen auf einer Strasse im sintflutartigen Regen in Swansboro.
Tom Copeland/AP, Keystone
Das Wasser reicht bis an die Fassade: Häuser in Küstennähe in North Carolina.
Das Wasser reicht bis an die Fassade: Häuser in Küstennähe in North Carolina.
Tom Copeland/AP, Keystone
Häuser bleiben im Dunkeln wie hier in Wilmington. (14. September 2018)
Häuser bleiben im Dunkeln wie hier in Wilmington. (14. September 2018)
Chuck Liddy/The News & Observer/AP
Die Stadt New Bern hat es hart getroffen.
Die Stadt New Bern hat es hart getroffen.
Chris Seward/AP, Keystone
Ein Platz in New Bern ist überflutet.
Ein Platz in New Bern ist überflutet.
Gray Whitley/Sun Journal/AP, Keystone
Tausende Menschen sind ohne Strom.
Tausende Menschen sind ohne Strom.
Gray Whitley/Sun Journal/AP, Keystone
Der Hurrikan führt in North Carolina zu extremen Winden.
Der Hurrikan führt in North Carolina zu extremen Winden.
Jim Lo Scalzo/EPA, Keystone
Diese haben in Wilmington eine Tankstelle schwer beschädigt.
Diese haben in Wilmington eine Tankstelle schwer beschädigt.
Jim Lo Scalzo/EPA, Keystone
Beschädigte Infrastruktur in Wilmington.
Beschädigte Infrastruktur in Wilmington.
Jim Lo Scalzo/EPA, Keystone
Ein Mann trinkt einen Kaffee in einem Hotel in Wilmington...
Ein Mann trinkt einen Kaffee in einem Hotel in Wilmington...
Carlo Allegri, Reuters
... während der Strom in weiten Teilen der Stadt ausgefallen ist. Kinder spielen ein Brettspiel in einem Hotel in Wilmington.
... während der Strom in weiten Teilen der Stadt ausgefallen ist. Kinder spielen ein Brettspiel in einem Hotel in Wilmington.
Carlo Allegri, Reuters
Blätter und Zweige liegen auf den Strassen von New Bern, während sich das Auge des Hurrikans nähert.
Blätter und Zweige liegen auf den Strassen von New Bern, während sich das Auge des Hurrikans nähert.
Eduardo Munoz, Reuters
Hunderte Menschen haben in North Carolina Notrufe getätigt.
Hunderte Menschen haben in North Carolina Notrufe getätigt.
Chip Somodevilla, AFP
Das Wasser steigt in New Bern im Bundesstaat North Carolina.
Das Wasser steigt in New Bern im Bundesstaat North Carolina.
FotografGray Whitley/AP, Keystone
Studenten benutzen in New Bern Anemometer, um die Windstärke zu messen.
Studenten benutzen in New Bern Anemometer, um die Windstärke zu messen.
FotografGray Whitley/AP, Keystone
Die Winde sind auch in der Stadt Wilson angelangt.
Die Winde sind auch in der Stadt Wilson angelangt.
Eduardo Munoz, Reuters
Bewohner von James City in North Carolina werden in Sicherheit gebracht. (14. September 2018)
Bewohner von James City in North Carolina werden in Sicherheit gebracht. (14. September 2018)
Chip Somodevilla/Getty, AFP
Eine Strasse in Wilmington. (14. September 2018)
Eine Strasse in Wilmington. (14. September 2018)
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
Überflutung in Swansboro in North Carolina. (14. September 2018)
Überflutung in Swansboro in North Carolina. (14. September 2018)
Tom Copeland, Keystone
Das Auge von «Florence» fotografiert aus der ISS.  (12. September 2018)
Das Auge von «Florence» fotografiert aus der ISS. (12. September 2018)
Alexander Gerst/ESA/Nasa/AP, Keystone
Ein Satellitenbild zum Zeitpunkt, als der Augenwall von «Florence» auf Land traf. (14. September 2018) Bild: Noaa/Rammb/AFP
Ein Satellitenbild zum Zeitpunkt, als der Augenwall von «Florence» auf Land traf. (14. September 2018) Bild: Noaa/Rammb/AFP
Bereits am Donnerstagabend trat in New Bern in North Carolina der Fluss Neuse über die Ufer: Bewohner bringen sich in der Nacht auf Freitag in Sicherheit. (13. September 2018)
Bereits am Donnerstagabend trat in New Bern in North Carolina der Fluss Neuse über die Ufer: Bewohner bringen sich in der Nacht auf Freitag in Sicherheit. (13. September 2018)
Chip Somodevilla/Getty, AFP
Ein Bilder Überflutung in New Bern am Donnerstagabend. (13. September 2018)
Ein Bilder Überflutung in New Bern am Donnerstagabend. (13. September 2018)
Chip Somodevilla/Getty, AFP
Die Wellen in Atlantic Beach in North Carolina am Donnerstagabend. (13. September 2018)
Die Wellen in Atlantic Beach in North Carolina am Donnerstagabend. (13. September 2018)
Travis Long /The News & Observer/AP, Keystone
Überflutungen in New Bern in North Carolina. (13. September 2018)
Überflutungen in New Bern in North Carolina. (13. September 2018)
Gray Whitley/Sun Journal via AP, Keystone
Der Blick von oben ins Auge des Sturms – ein Bild der Nasa. Sie finden das hochauflösende Bild hier. (12. September 2018) Bild: Nasa
Der Blick von oben ins Auge des Sturms – ein Bild der Nasa. Sie finden das hochauflösende Bild hier. (12. September 2018) Bild: Nasa
In etlichen Haushalten fiel bereits der Strom aus: Myrtle Beach in South Carolina. (13. September 2018)
In etlichen Haushalten fiel bereits der Strom aus: Myrtle Beach in South Carolina. (13. September 2018)
Alex Edelman, AFP
Die äusseren Bänder des Hurrikans haben die Küste erreicht. Massive Regenwolken über Wilmington, wo Florence auf Land treffen wird.
Die äusseren Bänder des Hurrikans haben die Küste erreicht. Massive Regenwolken über Wilmington, wo Florence auf Land treffen wird.
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
Blick aus einem Flugzeug der US Air Force auf Florence: Die HC-C130J startete in Savannah im Bundesstaat Georgia zu einem Erkundungsflug.
Blick aus einem Flugzeug der US Air Force auf Florence: Die HC-C130J startete in Savannah im Bundesstaat Georgia zu einem Erkundungsflug.
US Air Force
Satellitenbild vom 13. September 2018 mit eingezeichneten Grenzen.
Satellitenbild vom 13. September 2018 mit eingezeichneten Grenzen.
Noaa
Wirkt auch aus dem All gewaltig: Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat Florence von der Internationalen Raumstation ISS aus fotografiert.
Wirkt auch aus dem All gewaltig: Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat Florence von der Internationalen Raumstation ISS aus fotografiert.
ESA
Ein Signal in Emerald Isle im Bundesstaat New Carolina weist auf die Evakuierung hin.
Ein Signal in Emerald Isle im Bundesstaat New Carolina weist auf die Evakuierung hin.
Tom Copeland/AP, Keystone
Streifenwagen eskortieren eine Kolonne Autos auf einem Highway von Charleston nach Columbia.
Streifenwagen eskortieren eine Kolonne Autos auf einem Highway von Charleston nach Columbia.
@TrooperBob_SCHP, Reuters
«Dieser Sturm ist extrem gefährlich», schrieb Donald Trump auf Twitter.
«Dieser Sturm ist extrem gefährlich», schrieb Donald Trump auf Twitter.
Leah Millis, Reuters
Astronaut Ricky Arnold hat den Hurrikan von der International Space Station aus fotografiert.
Astronaut Ricky Arnold hat den Hurrikan von der International Space Station aus fotografiert.
@astro_ricky/Nasa, Reuters
Die Bilder stammen vom 6. September.
Die Bilder stammen vom 6. September.
@astro_ricky/Nasa, Reuters
Ruhe vor dem Sturm: Eine Frau am Myrtle Beach in South Carolina.
Ruhe vor dem Sturm: Eine Frau am Myrtle Beach in South Carolina.
Randall Hill, Reuters
Rekruten der US-Marine richten in South Carolina ein Depot für Hilfsgüter ein.
Rekruten der US-Marine richten in South Carolina ein Depot für Hilfsgüter ein.
Yamil Casarreal/USMC, Reuters
«Wenn Sie aufgefordert werden zu gehen, dann raus da»: US-Präsident Trump fordert die Menschen auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen.
«Wenn Sie aufgefordert werden zu gehen, dann raus da»: US-Präsident Trump fordert die Menschen auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen.
Leah Millis, Reuters
Die Ruhe vor dem Monstersturm: Zwei Menschen schauen in Wrightsville Beach, North Carolina, auf den Ozean.
Die Ruhe vor dem Monstersturm: Zwei Menschen schauen in Wrightsville Beach, North Carolina, auf den Ozean.
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
Bewohner aus den Küstengebieten in der Nähe von Wallace, North Carolina, fliehen vor Florence.
Bewohner aus den Küstengebieten in der Nähe von Wallace, North Carolina, fliehen vor Florence.
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
Vorbereitung in Willoughby Spit in Norfolk, Virginia: Ein Mann legt Sandsäcke vor die Türen.
Vorbereitung in Willoughby Spit in Norfolk, Virginia: Ein Mann legt Sandsäcke vor die Türen.
Alex Brandon, Keystone
In Summerville, South Carolina, werden Hunde aus einem Tierheim evakuiert.
In Summerville, South Carolina, werden Hunde aus einem Tierheim evakuiert.
Dorchester Paws, Reuters
Auf dieser Aufnahme der US-Wetter- und Ozeanografie­behörde ist zu sehen, wie Hurrikan Florence auf die US-Ostküste zusteuert.
Auf dieser Aufnahme der US-Wetter- und Ozeanografie­behörde ist zu sehen, wie Hurrikan Florence auf die US-Ostküste zusteuert.
Noaa, Keystone
Florence sollte zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen, wo er am Donnerstag erwartet wird.
Florence sollte zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen, wo er am Donnerstag erwartet wird.
Nasa
Am stärksten würden voraussichtlich die Bundesstaaten North Carolina und South Carolina sowie Virginia getroffen. Die drei Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus.
Am stärksten würden voraussichtlich die Bundesstaaten North Carolina und South Carolina sowie Virginia getroffen. Die drei Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus.
Noaa, Keystone
Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, ordnete an, einen fast 320 Kilometer langen Küstenabschnitt zu evakuieren.
Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, ordnete an, einen fast 320 Kilometer langen Küstenabschnitt zu evakuieren.
Joshua Roberts, Reuters
Bis zu einer Million Menschen in der Region wurden aufgerufen, sich ab Dienstagmittag in Sicherheit zu bringen: Larry Pierson von der Isle of Palms deckt sich mit Wasserflaschen ein.
Bis zu einer Million Menschen in der Region wurden aufgerufen, sich ab Dienstagmittag in Sicherheit zu bringen: Larry Pierson von der Isle of Palms deckt sich mit Wasserflaschen ein.
Mic Smith, Keystone
Ebenso begehrt sind Generatoren.
Ebenso begehrt sind Generatoren.
Ken Blevins/The Star-News, Keystone
Aber auch Batterien und sonstige Hilfsmittel sind sehr gefragt.
Aber auch Batterien und sonstige Hilfsmittel sind sehr gefragt.
Ken Blevins/The Star-News, Keystone
Teilweise sind die Regale der Supermärkte bereits leer.
Teilweise sind die Regale der Supermärkte bereits leer.
Twtter/@ missgil, Reuters
Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei.
Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei.
Caledon Rabbipal, Keystone
Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.
Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.
Caledon Rabbipal, AFP
Zwei weitere Wirbelstürme folgen dem Pfad von Florence: Helene und Isaac.
Zwei weitere Wirbelstürme folgen dem Pfad von Florence: Helene und Isaac.
Noaa
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Trump mahnt zur Vorsicht

Angesichts des herannahenden Hurrikans hat US-Präsident Donald Trump die Bewohner der US-Ostküste zur Vorsicht aufgerufen. «Dies ist einer der schlimmsten Stürme an der Ostküste seit vielen Jahren. Bitte seid vorbereitet, seid vorsichtig und bringt euch in Sicherheit», erklärte Trump am Montagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Trump sagte «zur Sicherheit» einen Wahlkampftermin in Jackson im Bundesstaat Mississippi am Freitag ab.

Dem Hurrikanzentrum zufolge dürfte der Hurrikan einen langen Streifen der US-Ostküste vom Norden Floridas bis nach New Jersey treffen. Am stärksten würden voraussichtlich die Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virginia getroffen. Die drei Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus, um die Vorbereitungen zu beschleunigen. Ab Dienstag wird laut NHC in einigen Gegenden mit Sturmflutwarnungen zu rechnen sein.

Bedeutendster Hurrikan seit Jahrzehnten?

Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, ordnete an, einen fast 320 Kilometer langen Küstenabschnitt zu evakuieren. Bis zu eine Million Menschen in der Region wurden aufgerufen, sich ab Dienstagmittag in Sicherheit zu bringen. «Dies ist ein sehr gefährlicher Hurrikan», sagte McMaster. Daher dürfe kein Risiko eingegangen werden.

Virginias Gouverneur Ralph Northam bezeichnete Florence als möglicherweise «bedeutendsten Hurrikan seit Jahrzehnten». Er warnte vor «katastrophalen» Überschwemmungen, starken Winden und weitflächigen Stromausfällen. Das Gefährlichste an Hurrikans sei nicht der starke Wind, sondern Überschwemmungen, warnte er.

Schiffe müssen aufs Meer

Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei. Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe von ihrem Stützpunkt in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.

«Unsere Schiffe können Hurrikane dieser Stärke besser aushalten, wenn sie in Bewegung sind», sagte Marinekommandant Christopher Gerdy.

Massenevakuierungen in den USA. (Video: Reuters)

In 26 von 46 Bezirken von South Carolina blieben die Schulen ab Dienstag geschlossen. In der Hafenstadt Charleston kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Gullys und Abwasserkanäle. Küstenbewohner brachten Spanplatten vor ihren Fenstern an und füllten Sandsäcke, um ihre Häuser vor starken Winden und Wassermassen zu schützen. Bei Hamsterkäufen in Supermärkten versorgten sich viele Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln.

Weiteres Ungemach droht

Zwei weitere Wirbelstürme folgten bereits dem Pfad von Florence: Helene erreichte am Montag laut NHC Windgeschwindigkeiten von 165 Kilometern pro Stunde. Isaac steuerte mit Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde auf die Kleinen Antillen zu. Die Inseln leiden noch immer unter den Folgen von Hurrikan Maria.

Im August und September 2017 hatten innerhalb weniger Wochen die drei Wirbelstürme Harvey, Irma und Maria schwere Schäden in der Karibik und im Südosten der USA angerichtet. Tausende Menschen kamen ums Leben.

(SDA)

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