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Flugzeug in Genf nach Bombenalarm evakuiert

Eine Aeroflot-Maschine hat sich bereits auf dem Rollfeld befunden, als alle Passagiere wieder aussteigen mussten. Ein Mann hat sich laut eigenen Angaben mit der Drohung einen Scherz erlaubt.

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Ein Scherz mit Folgen: Die Genfer Staatsanwaltschaft hat nach dem falschen Bombenalarm vom Donnerstag gegen den geständigen Mann sofort ein Urteil gefällt. (13. Oktober 2016)
Ein Scherz mit Folgen: Die Genfer Staatsanwaltschaft hat nach dem falschen Bombenalarm vom Donnerstag gegen den geständigen Mann sofort ein Urteil gefällt. (13. Oktober 2016)
Martial Trezzini, Keystone
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Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot ist heute kurz vor 13 Uhr wegen eines Bombenalarms evakuiert worden. Die Maschine befand sich bereits auf dem Rollfeld. Die 115 Passagiere blieben unverletzt.

Ein Mann meldete sich kurz vor 13 Uhr am Schalter der Fluggesellschaft und gab an, dass sich im Flugzeug eine Bombe befinde. Er wurde von der Polizei festgenommen. Bei der Befragung gab der Mann zu, dass es sich bei der Drohung um einen Scherz gehandelt habe, wie die Genfer Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen ihn wurde ein Verfahren eröffnet.

Grosse Verspätung

Beim Flugzeug handelt es sich um eine Maschine der russischen Gesellschaft Aeroflot, die nach Moskau hätte fliegen sollen, wie Betrand Stämpfli, Mediensprecher des Flughafens Genf, auf Anfrage sagte.

Nach dem Alarm wurden die Gepäckstücke aus dem Flugzeug ausgeladen und mussten von ihren Besitzern verifiziert werden. Sprengstoffexperten der Genfer Polizei durchsuchten darauf das Flugzeug. Der Zwischenfall sorgte für grosse Verspätung.

(SDA)

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