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Funkenfeuer und Schabernack

Donnerstagnach ist «All Hallow’s Eve», besser bekannt als Halloween. Während manche als Werwölfe verkleidet um die Häuser ziehen, rümpfen andere die Nase über die aus Amerika importierten Feierlichkeiten. Was steckt hinter dem Spuk vor Allerheiligen? Eine Spurensuche.

Freude herrscht: Auf dem Genrebild des irischen Malers Daniel Maclise (1806–1870) wird ein feuchtfröhliches Halloween gefeiert.
Freude herrscht: Auf dem Genrebild des irischen Malers Daniel Maclise (1806–1870) wird ein feuchtfröhliches Halloween gefeiert.
zvg
6,9 Milliarden Dollar haben die Amerikaner dieses Jahr für die Halloween-Feier ausgegeben: Kostümgeschäft in Easton, Maryland.
6,9 Milliarden Dollar haben die Amerikaner dieses Jahr für die Halloween-Feier ausgegeben: Kostümgeschäft in Easton, Maryland.
Jim Watson, AFP
Das Auge isst mit: In London gibts zur Feier des Tages Augapfel-Lutscher.
Das Auge isst mit: In London gibts zur Feier des Tages Augapfel-Lutscher.
Kirsty Wigglesworth, Keystone
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Es wird getanzt, gezecht und musiziert. Übermütig lodern die Flammen im Kaminfeuer, das die rudimentäre Scheune erwärmt. Männer und Frauen spielen Apfelschnappen und bändeln miteinander an. Die frivole Stimmung hielt der irische Historienmaler Daniel Maclise (1806–1870) in Öl fest.

Inspiriert zu dem Bild hatte ihn der Besuch eines Halloweenfestes im Dorf Blarney nördlich von Cork. Dort war er Ehrengast des Pfarrers Mathew Horgan, bekannt für seine alljährlichen Feste in der Nacht vor Allerheiligen. Der als gebildet und idealistisch bekannte Geistliche brachte es zustande, dass Leute der gehobenen Schicht gemeinsam mit der simplen Landbevölkerung ausgelassen feierten.

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