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Geiseldrama in Georgia endet blutig

Sein Haus stand vor der Zwangsvollstreckung, der Strom war abgestellt. Da nahm der Hausbesitzer in Suwanee bei Atlanta vier Feuerwehrleute als Geiseln. Die Polizei sprengte sich den Weg durch die Barrikaden frei.

Geiselnahme beendet: Ein Polizist nach der Befreiungsaktion in Suwanee bei Atlanta. (10. April 2013)
Geiselnahme beendet: Ein Polizist nach der Befreiungsaktion in Suwanee bei Atlanta. (10. April 2013)
Keystone

Blutiges Ende einer Geiselnahme: Polizisten im US-Staat Georgia erschossen am Mittwoch einen Mann, der vier Feuerwehrleute in seine Gewalt gebracht hatte. Nach Angaben von Polizeisprecher Edwin Ritter wurden die vier Geiseln und ein Polizist bei der Befreiungsaktion verletzt. Polizisten hätten sich mit einer Explosion den Weg in das verbarrikadierte Haus des Geiselnehmers in Suwanee, einem Vorort von Atlanta, gebahnt.

Der Mann hatte gefordert, dass ihm wieder der Strom angestellt werde, sagte Ritter. Sein Haus habe vor der Zwangsvollstreckung gestanden. «Wir wollten das nicht so beenden», sagte Ritter. «Aber die Entscheidungen, die der Mann traf, waren sein Untergang.»

Fünf Feuerwehrleute seien zu einem scheinbaren medizinischen Routineeinsatz zu dem Haus des Geiselnehmers gerufen worden, hiess es weiter. Einer von ihnen sei von dem Geiselnehmer freigelassen worden, um das Einsatzfahrzeug wegzufahren. Die anderen erlitten bei der Befreiungsaktion Schnittverletzungen und Blutergüsse, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ritter sagte, ein Polizist habe eine Schussverletzung am Arm oder der Hand erlitten.

dapd/chk

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