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Gestrandeter Buckelwal bei Long Island eingeschläfert

Ein offenbar kranker Meeresriese wurde vor Long Island im US-Staat New York angespült. Alle Rettungsversuche missglückten. Die Aktion soll nun untersucht werden.

Ein seit Tagen auf einer Sandbank gestrandeter Buckelwal im US-Staat New York ist am Mittwoch eingeschläfert worden. Das Tier sei offensichtlich krank geworden und deshalb an die Lagune Moriches Bay im Osten von Long Island angespült worden, erklärten Meeresbiologen mit. Sie beharrten zudem darauf, dass eine Flut dem Wal die beste Chance geboten hätte, sich selbst aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch sei es dazu nicht gekommen.

Vor drei Tagen hatten Einsatzkräfte den ersten Versuch unternommen, den 15 bis 20 Tonnen schweren und rund zehn Meter langen Koloss freizubekommen. Doch Craig Harms vom North Carolina State College für Meerestiermedizin warnte, weitere Versuche, den Buckelwal von der Sandbank zu hieven, würden ihm nur weitere Verletzungen zufügen.

Tod des Wals soll untersucht werden

Der Mediziner und andere Experten untersuchten das Tier und stellten dabei fest, dass es dünn und geschwächt war und kaum reagierte. Der Wal habe auch neurologische Abweichungen und mögliche Infektionen aufgewiesen. Schliesslich verabreichten sie ihm Beruhigungsmittel und schläferten es ein.

Auf den Tod des Wals reagierten etliche Tierschützer und Anwohner mit Verärgerung. Ein örtlicher Senator forderte eine Anhörung zu dem gescheiterten Rettungsversuch.

Buckelwale werden in der Region oft gesichtet. Erst kürzlich schwamm einer im Hudson River.

AP/chk

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