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Gnadenfrist dank Wintersturm

Es wäre die erste Exekution einer Frau im US-Staat Georgia seit 70 Jahren gewesen. Doch wegen schlechten Wetters wurde die Hinrichtung der verurteilten Mörderin Kelly Gissendaner verschoben.

Wurde 1997 wegen Mordes an ihrem Ehemann zum Tod verurteilt: Kelly Gissendaner. (Archivbild)
Wurde 1997 wegen Mordes an ihrem Ehemann zum Tod verurteilt: Kelly Gissendaner. (Archivbild)
Keystone

Im US-Bundesstaat Georgia ist wegen des schlechten Winterwetters eine für Mittwoch angesetzte Hinrichtung einer 46-Jährigen verschoben worden. Im Norden Georgias ist für Mittwoch ein heftiger Wintersturm angekündigt.

Die Strafvollzugsbehörden erklärten, wegen des Wetters und damit verbundener Probleme beim «Zeitplan» könne Kelly Gissendaner nicht wie geplant um 19 Uhr im Gefängnis in Jackson exekutiert werden. Demnach wurde die Vollstreckung ihrer Strafe auf Montag zur selben Zeit verschoben.

Gissendaner wäre die erste Frau seit 70 Jahren, die in Georgia hingerichtet wird. Sie war wegen Mordes an ihrem Ehemann im Jahr 1997 zum Tod verurteilt worden. Von diesem war sie mehrfach getrennt und auch einmal geschieden, bevor sie ihn wieder heiratete.

Sie soll ihren Liebhaber angeheuert haben, den Mord auszuführen, um an die Lebensversicherung ihres Mannes zu gelangen. Der Liebhaber der Frau legte vor Gericht ein Geständnis ab und sagte gegen sie aus. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

SDA/chk

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