Zum Hauptinhalt springen

Arbeiter löste das Inferno in Rothrist aus

Die Ursache des Grossbrands in einem Industriegebäude in Rothrist AG ist geklärt. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet.

hal/sep/chk/oli
Mehrere Leser haben Aufnahmen des Brands eingeschickt. (Video: Tamedia/ Leserreporter).

Beim Brand einer Lagerhalle im Industriegebiet von Rothrist AG ist am Mittwoch grosser Sachschaden entstanden. Die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden, um das Feuer zu löschen. Eine Person wurde laut Polizeiangaben leicht verletzt.

In Rothrist AG ist am 21. Februar 2018 ein grosser Brand ausgebrochen.
In Rothrist AG ist am 21. Februar 2018 ein grosser Brand ausgebrochen.
Leserreporter
Eine Person wurde beim Brand leicht verletzt.
Eine Person wurde beim Brand leicht verletzt.
Leserreporter
1 / 4

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass ein 59-jähriger Kroate im Innern der Halle ein Auto ausschlachtete. Dabei geriet der Wagen in Brand und das Feuer griff rasch auf die Halle über, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bei den Löschversuchen erlitt der Mann Brandverletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr griff das Feuer bereits auf das Gebäude über, welches mit Fahrzeugen und unzähligen Reifen und Holz gefüllt war.

Der Grossbrand erforderte den Einsatz von insgesamt acht Feuerwehren. Die Staatsanwaltschaft Zofingen hat ein Strafverfahren eingeleitet.

150 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Feuerwehren standen mit über 150 Personen im Grosseinsatz. Auf Videobildern vom Brandort war zu sehen, wie aus der Halle Flammen von mehreren Metern Höhe empor schlugen. Eine dicke Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Polizei wies Anwohner vorübergehend an, Fenster geschlossen zu halten.

Den Rettungskräften gelang es schliesslich nach mehreren Stunden, das Feuer am Abend unter Kontrolle zu bringen, wie ein Mitarbeiter der Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA in der Nacht auf Donnerstag sagte. Nachdem Polizei und Löschmannschaften abgezogen waren, befanden sich in der Nacht Brandwachen vor Ort.

Der Verletzte konnte das Spital unterdessen wieder verlassen. Die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht genau beziffern, er dürfte in Millionen-Höhe liegen. Am Donnerstag sollen Brandermittler der Polizei und Versicherungsvertreter den Brandort untersuchen.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch