Im Wallis bebte die Erde

Ein Erdbeben der Stärke 2,9 hat in der Nacht auf Samstag das Wallis erschüttert. Es wurde in der Gegend um Martigny deutlich verspürt.

Epizentrum in neun Kilometern Tiefe: Das Beben ereignete sich um 01.20 Uhr bei Martigny VS. Bild: Schweizerischer Erdbebendienst

Epizentrum in neun Kilometern Tiefe: Das Beben ereignete sich um 01.20 Uhr bei Martigny VS. Bild: Schweizerischer Erdbebendienst

Im Wallis hat in der Nacht auf Samstag die Erde gebebt. Die Erschütterung bei Martigny hatte laut dem Erdbebendienst der ETH Zürich ein Stärke von 2,9 auf der Richterskala. Sie wurde in der Region deutlich verspürt. Schäden seien keine zu erwarten.

Dem Erdbebendienst zufolge ereignete sich das Beben um 01.20 Uhr. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von gut neun Kilometern. Bei der ETH gingen unmittelbar nach dem Erdstoss Dutzende Meldungen von Personen aus der Region und dem angrenzenden Kanton Waadt ein, die das Beben bemerkten.

In der Schweiz kommt es immer wieder zu meist kleineren Erdbeben. Für das laufende Jahr zählte die ETH bislang rund 800 Erdstösse. Im vergangenen Jahr wurden rund 1230 solche Erschütterungen registriert. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Beben.

Das schwerste Erdbeben der letzten zehn Jahre am 3. März 2017 unter dem Urnerboden hatte eine Stärke von 4,6. Die Erdbebenaktivität in der Schweiz konzentriert sich auf den Alpenraum, auf die Kantone Wallis und Graubünden.

sda

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