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In Graubünden bebte die Erde gleich zweimal

Innert 24 Stunden hat im Kanton Graubünden die Erde zweimal gezittert. In der Nacht gab es ein Erdbeben am Albulapass. Zuvor hatte es schon südwestlich von Davos Erschütterungen gegeben.

Im Kanton Graubünden hat zum zweiten Mal binnen 24 Stunden die Erde gebebt. In der Nacht zum Montag wurde 16 Kilometer westlich von Zernez GR ein Beben mit einer Stärke von 3,5 auf der Richterskala registriert, wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich mitteilte.

Das Beben ereignete sich demnach um 2.42 Uhr und 55 Sekunden am Albulapass, wie der Internetseite des SED zu entnehmen ist. Der Erdbebendienst geht davon aus, dass die Erschütterungen «überregional verspürt worden» seien. Bei einem Beben dieser Stärke seien aber keine Schäden zu erwarten, hiess es.

Aussergewöhnliches Phänomen

Bereits am Nachmittag des Neujahrstages hatte in der gleichen Region die Erde gebebt. Um 16.34 Uhr registrierte der Erdbebendienst ein Beben der Stärke 3,3 im Landwassertal bei Filisur GR rund 15 Kilometer südwestlich von Davos. Der Albulapass wiederum verbindet das Landwassertal mit dem Unterengadin, in dem Zernez liegt.

Erdbeben sind in der Schweiz nicht aussergewöhnlich. Erst am 27. Dezember bebte die Erde bei Delsberg im Kanton Jura. Das Beben hatte eine Stärke von 3 auf der Richterskala.

(SDA)

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