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In Melbourne lebt es sich am besten

In australischen und kanadischen Städten ist die Lebensqualität laut einer Studie am höchsten. Zürich und Genf schaffen es nicht in die Top Ten.

In Melbourne lebt es sich am besten: Sicht auf die Stadt vom Observation Deck. (Archivbild / 20.12.2006)
In Melbourne lebt es sich am besten: Sicht auf die Stadt vom Observation Deck. (Archivbild / 20.12.2006)
Julian Smith, Keystone
Im britischen Städteranking landet Wien auf Platz zwei: Das Riesenrad im Wiener Prater. (Archivbild / 18.4.2014)
Im britischen Städteranking landet Wien auf Platz zwei: Das Riesenrad im Wiener Prater. (Archivbild / 18.4.2014)
Roland Schlager, Keystone
Stadt mit der vierthöchsten Lebensqualität: Toronto mit dem CN-Turm. (Archivbild / 15.8.2003)
Stadt mit der vierthöchsten Lebensqualität: Toronto mit dem CN-Turm. (Archivbild / 15.8.2003)
Lucas Oleniuk, Keystone
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Das australische Melbourne führt laut einer britischen Studie die Liste der lebenswertesten Städte der Welt an. Platz zwei und drei belegen Wien und Vancouver. Zürich und Genf landen auf den Rängen elf und zwölf.

In der jährlichen Studie zu 140 Städten der Welt ist Paris wegen des Anschlags auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» im Januar um neun Plätze auf den 29. Rang zurückgefallen. Athen kam auf Platz 72 und ist damit die einzige Stadt Europas, die nicht im obersten Drittel liegt. Grund ist der deutliche Rückgang des Lebensniveaus infolge der Wirtschaftskrise in Griechenland. Kiew ist wegen der Unruhen und des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine auf den 132. Platz gefallen und gehört nun zu den zehn unangenehmsten Städten der Welt.

Die ersten Plätze belegen hauptsächlich Städte in Australien und Kanada:

1. Melbourne, Australien2.Wien, Österreich3. Vancouver, Kanada4. Toronto, Kanada5. Adelaide, Australien und Calgary, Kanada

Die bei Touristen beliebten Metropolen Tokio (Rang 15), Paris (29), London (53) und New York (55) landen wegen der hohen Kriminalität und Verkehrsproblemen nicht weiter vorne in der Rangliste.

Mittelgrosse Städte punkten

Laut der Economist Intelligence Unit (EIU) erreichen die besten Werte zumeist Städte mittlerer Grösse in wohlhabenden Ländern mit geringer Bevölkerungsdichte. Die Kriterien für die Wertung sind die soziale und politische Stabilität, die Kriminalitätsrate, die Gesundheitsversorgung, das Kulturangebot, die Umweltsituation, das Schulsystem und die städtische Infrastruktur.

Weltweites Schlusslicht ist die syrische Hauptstadt Damaskus, wo sich die Lebensqualität infolge des seit 2011 wütenden Bürgerkriegs weiter verschlechterte. Auf den Plätzen davor rangieren Bangladeschs Hauptstadt Dhaka, Port Moresby in Papua-Neuguinea, Lagos in Nigeria und die libysche Hauptstadt Tripolis.

SDA/ij

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