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Indonesischer «Playboy»-Chef kommt frei

Wegen der Light-Version des Männermagazins musste der ehemalige Chefredaktor ins Gefängnis. Nun hat es sich das Gericht anders überlegt.

Sorgte mit knapp bekleideten Frauen für Aufsehen: der ehemalige Chefredakteur des indonesischen «Playboys», Erwin Arnada, mit der ersten Ausgabe. (6. April 2006)
Sorgte mit knapp bekleideten Frauen für Aufsehen: der ehemalige Chefredakteur des indonesischen «Playboys», Erwin Arnada, mit der ersten Ausgabe. (6. April 2006)
Keystone

Der zu zwei Jahren Haft verurteilte frühere Chefredakteur des indonesischen «Playboy»-Magazins ist von allen Vorwürfen freigesprochen worden. Sein Anwalt erklärte, Erwin Arnada werde noch heute aus der Haft entlassen. Arnada war im vergangenen Jahr wegen der Veröffentlichung von Bildern knapp bekleideter Frauen schuldig gesprochen worden.

Sein Anwalt Heriyanto Yang sagte, der Oberste Gerichtshof des Landes habe nach einer richterlichen Überprüfung entschieden, die Verurteilung aufzuheben. Die Entscheidung sei bereits Ende Mai gefallen. Die indonesische Ausgabe des «Playboys» kam 2006 auf den Markt und empörte konservative Muslime. Die Frauen auf den Bildern des inzwischen eingestellten Männermagazins wurden nicht nackt, sondern knapp bekleidet gezeigt.

dapd/ami

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