Jordanischer Flugschüler flog absichtlich in den Tod

Entgegen Presseberichten starb beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den USA der Schüler. Sein Lehrer überlebte schwer verletzt. Nun untersucht das FBI.

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Ein möglicherweise absichtlich herbeigeführter Absturz eines Kleinflugzeugs in den USA beschäftigt die Bundespolizei FBI. Das zweimotorige Flugzeug explodierte am Dienstag im Bundesstaat Connecticut, knapp 200 Kilometer nordöstlich von New York, und stürzte ab.

Laut einem Bericht der «New York Times» kam entgegen Presseberichte ein jordanischer Pilotenschüler, der die Maschine gesteuert hatte, ums Leben. Sein Fluglehrer sei verletzt worden. Dieser habe berichtet, dass es sich nicht um einen Unfall gehandelt habe.

Spekulationen über Anschlagsversuch

Auch die US-Flugsicherheitsbehörde und das FBI erklärten, es habe sich um einen absichtlichen Absturz gehandelt, weshalb die Bundespolizei Ermittlungen eingeleitet habe. Die jordanische Botschaft in Washington sprach von einem «tragischen Unfall». Laut Medienberichten prallte das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von East Hartford gegen einen Strommast und Stromleitungen.

In US-Medien begannen umgehend Spekulationen über einen möglichen Anschlagsversuch, nicht zuletzt wegen des Absturzortes in der Nähe einer Herstellerfirma für Triebwerke militärischer und ziviler Flugzeuge.

Die Zeitung «Hartford Courant» berichtete jedoch unter Berufung auf einen Behördenvertreter, alles deute auf einen Suizid hin. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

chk/sda

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