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Kachelmann-Prozess dauert länger - Urteil fällt frühestens kurz vor Weihnachten

Im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann ist der vierte Tag aus seltsamem Anlass frühzeitig zu Ende gegangen. Heute sagten drei Zeuginnen aus. Redaktion Tamedia berichtete aus dem Landgericht Mannheim.

Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Keystone
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Reuters
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Keystone
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Schon nach dem vierten Tag ist klar, dass der Kachelmann-Prozess am Landgericht Mannheim deutlich mehr Zeit beanspruchen wird. Wie Kachelmann-Verteidiger Reinhard Birkenstock heute Nachmittag am Rande der Gerichtsverhandlung sagte, dürfte der Prozess voraussichtlich bis am 21. Dezember 2010 dauern - also rund zwei Monate länger als bisher bekannt. Der Grund für die Verzögerung sind nicht nur die vielen Unterbrüche, sondern auch Probleme bei der Planung der Verhandlungstage. Zeugen und Gutachter können vom Landgericht Mannheim nicht beliebig aufgeboten werden. Und so kommt es, dass einige bereits auf den November verschobene Termine wieder gestrichen werden mussten, wie Birkenstock weiter erklärte.

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