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«Kein Flüchtling gekommen»

Tag eins der neuen Quotenregelung für Flüchtlinge in Österreich: Die Polizei wartet mit einem Grossaufgebot an der Grenze – vergebens.

Kein einziger Flüchtling in Sicht: Der Grenzübergang Spielfeld am ersten Tag der Quotenregelung. (19. Februar 2016)
Kein einziger Flüchtling in Sicht: Der Grenzübergang Spielfeld am ersten Tag der Quotenregelung. (19. Februar 2016)
AFP

Österreich nimmt nur noch 80 Flüchtlinge pro Tag auf, die Asyl im Land beantragen wollen. Erstmals in Kraft getreten ist die neue Quotenregelung am Freitag.

«Wir hatten uns mit einem Grossaufgebot an Polizisten vorbereitet, aber es ist kein Flüchtling gekommen», sagt Fritz Grundig, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark am Grenzübergang Spielfeld am Freitagnachmittag zur «Bild».

Wetter ist schuld

Warum blieb der erwartete Ansturm aus? «Es kann am Wetter an der Ägäis liegen, aber es gilt generell: Es kommen stetig deutlich weniger Migranten auf der Balkan-Route zu uns», sagt Grundnig. Als weiteren Grund führt er die Situation in Mazedonien an, das seine Grenze seit Wochen beinahe dichtmacht.

Sollten an einem Tag tatsächlich einmal mehr als 80 Flüchtlinge an Österreichs Toren stehen, gibt es kein Durchkommen mehr. «Ist die Obergrenze erreicht, wird die Grenze für Flüchtlinge geschlossen», so Grundnig.

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