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Kikos Mitinsasse wusste von den Fluchtplänen

O.W. sass in der gleichen Zelle wie Hassan Kiko. Er erzählt von der Nacht in der Angela Magdici diesen freiliess.

An Ostern wurden Hassan K. und Angela Magdici in Italien verhaftet: In Chiasso übernehmen Schweizer Polizisten die Gefängniswärterin. (Bild: Keystone)
An Ostern wurden Hassan K. und Angela Magdici in Italien verhaftet: In Chiasso übernehmen Schweizer Polizisten die Gefängniswärterin. (Bild: Keystone)

Der Mitinsasse von Hassan K. im Gefängnis Limmattal war offenbar in die Fluchtpläne eingeweiht. Das erzählt O.W., der mittlerweile entlassen wurde, dem Blick.

Er habe eine Woche vor der filmreifen Flucht der Gefängnisaufseherin Angela Magdici und dem verurteilten Vergewaltiger Bescheid gewusst. «Unter vier Augen erzählte K. mir schon rund eine Woche vorher von dem Vorhaben.» Der Syrer habe davon gesprochen, nach Syrien, Portugal oder in ein Haus in Norditalien zu fliehen.

In der Ausbruchsnacht habe die Gefängnisaufseherin um Mitternacht die Zellentür geöffnet. Sie habe sehr nervös gewirkt und zu K. gesagt, er solle sich beeilen. K. habe ihm angeboten, auch mitzukommen. O.W., der wegen Einbruchsdiebstahl im Gefängnis sass, lehnte ab. Er wollte seine nahende Freilassung nicht gefährden.

«Kopf verdreht»

O.W. glaubt, dass die Idee für den Ausbruch von Hassan K. kam und er die Aufseherin dazu gedrängt hat. «Er hat ihr einfach den Kopf verdreht.»

Die Gefängnisaufseherin Angela Magdici war in der Nacht vom 8. Februar mit dem Häftling Hassan K. aus dem Gefängnis Limmattal in Dietikon ausgebrochen. Nach sechs Wochen auf der Flucht wurden sie in Italien verhaftet. In der Sendung «TalkTäglich» von TeleZüri sprach sie später über die Hintergründe des Gefängnisausbruchs.

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