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Kletterer nach spektakulärer Aktion gerettet

In einem mehrstündigen Einsatz hat die Rega zusammen mit Bergrettern einen Tessiner aus der Nordwand des Titlis befreit.

Die Rettungsaktion spielte sich an der Nordwand des Titlis ab.
Die Rettungsaktion spielte sich an der Nordwand des Titlis ab.
Rega
Der Fels war für eine direkte Rettung nicht zugänglich: Blick aus dem Rettungshelikopter auf die Unglücksstelle.
Der Fels war für eine direkte Rettung nicht zugänglich: Blick aus dem Rettungshelikopter auf die Unglücksstelle.
Rega
Die Rega schaffte es dennoch, den Mann zu befreien.
Die Rega schaffte es dennoch, den Mann zu befreien.
Rega
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Die Rega und vier Alpinisten eilten einen Mann am Titlis zur Hilfe, nachdem sich der Kletter bei einem Sturz in einer sehr schwierigen Route verletzt hatte. Der Tessiner lag an einer derart unzugänglichen Stelle, dass ihn der Helikopter nicht direkt am Seil heraufziehen konnte. Der Fels war an dem Ort nämlich 25 Meter überhängend und damit unerreichbar für eine direkte Rettung mit dem Helikopter, wie die Rega heute mitteilte.

Daher wurden vier Bergretter des Schweizer Alpen-Club (SAC) aufgeboten. Diese wurden mit einer Unmenge an Ausrüstung und Material an einem Felspfeiler 120 Meter oberhalb des Kletterers abgesetzt.

Opfer aus 120 Metern abgeseilt

Wegen des überhängenden Felsens konnten sie sich von dort nicht einfach senkrecht zum Abgestürzten abseilen, sondern mussten sich eine sichere Route suchen und unzählige Bohrhaken anbringen.

Beim Verletzten angekommen, lagerten sie diesen in eine Bahre um, in der sie ihn in der Steilwand weitere 120 Meter abseilten. Erst dort fanden sie eine Stelle, von der aus der Helikopter den Verletzten per Winde retten konnte.

SDA/fal

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