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Liebesbriefe von Mick Jagger versteigert

Ein anonymer Bieter hat fast 300'000 Franken für Liebesbriefe von Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger aus dem Jahr 1969 bezahlt. Dessen Angebetete findet: Jaggers Gedanken gehören der Öffentlichkeit.

Hat einen Platz in der Kulturgeschichte: Einer der von Mick Jagger versandten Briefe.
Hat einen Platz in der Kulturgeschichte: Einer der von Mick Jagger versandten Briefe.
Reuters

Zehn Liebesbriefe von Rolling-Stones-Frontman Mick Jagger an die Sängerin Marsha Hunt sind in London für fast das Doppelte ihres Schätzpreises versteigert worden. Ein anonymer Bieter zahlte 187'250 Pfund (281'000 Franken) für die Briefe, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.

Jagger hatte sie im Sommer 1969 verfasst, während er für einen Filmdreh in Australien war. Die US-Amerikanerin Hunt war das Gesicht des Londoner Musicals «Hair» und die Inspiration zum Stones-Song «Brown Sugar». Die Beziehung der beiden war ein streng gehütetes Geheimnis.

Eine ganze Ära beeinflusst

In den Briefen geht es laut Sotheby's unter anderem um eine Vielfalt von kulturellen Themen und Lyrik. Sie hätten einen Platz in der Kulturgeschichte, erklärte Hunt nach der Auktion. Künstler wie die Stones oder die Beatles hätten eine ganze Ära beeinflusst.

«Ihre tiefsten Gedanken sollten nicht nur das Eigentum ihrer Familien sein, sondern der breiten Öffentlichkeit gehören, um darzulegen, wer diese einflussreichen Künstler waren – nicht als Werbebilder, sondern als eigene Persönlichkeiten.»

SDA/rbi

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