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Mangkhut ist noch stärker als Florence

Während sich der Hurrikan im Atlantik abschwächt, steuert ein gewaltiger Taifun auf die Philippinen zu. Zehn Millionen Menschen sind bedroht.

NN
Taifun Mangkhut nimmt Kurs auf die Philippinen – mit Spitzengeschwindigkeiten. (Video: AFP/Tamedia)

Ein starker Wirbelsturm bedroht Millionen von Menschen auf den Philippinen. Die Behörden forderten am Donnerstag die Bewohner nördlicher Küstengebiete des Inselstaats auf, sich vor Taifun «Mangkhut» in Sicherheit zu bringen.

Gleichzeitig nimmt Hurrikan Florence Kurs auf die Ostküste der USA. Die Stärke des Wirbelsturms wurde inzwischen von der Kategorie 5 auf 2 herabgestuft.

Enorme Kräfte: Taifun «Mangkhut» hat im Hafenviertel in Hong Kong Fenster aus einem Geschäftsgebäude geblasen.
Enorme Kräfte: Taifun «Mangkhut» hat im Hafenviertel in Hong Kong Fenster aus einem Geschäftsgebäude geblasen.
Anthony Wallace, AFP
Diesen Felsblock an einer Promenade in Hong Kong hat ebenfalls «Mangkhut» bewegt.
Diesen Felsblock an einer Promenade in Hong Kong hat ebenfalls «Mangkhut» bewegt.
Vincent Yu/AP, Keystone
Menschen begutachten Schäden in hong Kong.
Menschen begutachten Schäden in hong Kong.
Philip Fong, AFP
Schäden in einem Küstendorf nahe Hong Kong.
Schäden in einem Küstendorf nahe Hong Kong.
Dale de la Rey, AFP
Auch am Strand in der Nähe der Millionenmetropole hat der Taifun gewütet.
Auch am Strand in der Nähe der Millionenmetropole hat der Taifun gewütet.
Dale de la Rey, AFP
In und um Hong Kong müssen Glasscherben beseitigt, umgestürzte Bäume weggeräumt...
In und um Hong Kong müssen Glasscherben beseitigt, umgestürzte Bäume weggeräumt...
Dale de la Rey, AFP
... sowie Strassen und Stromleitungen repariert werden.
... sowie Strassen und Stromleitungen repariert werden.
Dale de la Rey, AFP
Leserreporter Benjamin Hari lebt seit drei Jahren in Hongkong. Dieses Bild hat er zu Beginn des Taifuns in Hongkong aufgenommen.
Leserreporter Benjamin Hari lebt seit drei Jahren in Hongkong. Dieses Bild hat er zu Beginn des Taifuns in Hongkong aufgenommen.
Leserreporter 20 Minuten
Auch Philipp Sturzenegger ist vor Ort. Der St. Galler studiert in Macau: In der Spieler-Stadt wurden wegen des Taifuns zum ersten Mal überhaupt sämtliche 42 Spielcasinos geschlossen.
Auch Philipp Sturzenegger ist vor Ort. Der St. Galler studiert in Macau: In der Spieler-Stadt wurden wegen des Taifuns zum ersten Mal überhaupt sämtliche 42 Spielcasinos geschlossen.
Leserreporter 20 Minuten
In Hongkong warnen die Behörden vor dem Taifun. (16. September 2018)
In Hongkong warnen die Behörden vor dem Taifun. (16. September 2018)
Leserreporter 20 Minuten
Der Taifun hat am Sonntagmorgen Hongkong erreicht. (16. September 2018)
Der Taifun hat am Sonntagmorgen Hongkong erreicht. (16. September 2018)
Leserreporter 20 Minuten
Der Taifun brachte in Hongkong Gerüste zum Einstürzen. (16. September 2018)
Der Taifun brachte in Hongkong Gerüste zum Einstürzen. (16. September 2018)
Anthony Wallace, AFP
Teile Hongkongs stehen unter Wasser. (16. September 2018)
Teile Hongkongs stehen unter Wasser. (16. September 2018)
Reuters TV, Reuters
In einigen Strassen in Hafennähe stand das Wasser hüfthoch.(Hongkong, 16. September 2018)
In einigen Strassen in Hafennähe stand das Wasser hüfthoch.(Hongkong, 16. September 2018)
Anthony Wallace, AFP
Der Sturm mit Windstärken von bis zu 242 Stundenkilometern zog südlich an Hongkong vorbei: Ein überflutetes Einkaufszentrum in Heng Fa Chuen in Hong Kong. (16. September 2018)
Der Sturm mit Windstärken von bis zu 242 Stundenkilometern zog südlich an Hongkong vorbei: Ein überflutetes Einkaufszentrum in Heng Fa Chuen in Hong Kong. (16. September 2018)
Philip Fong, AFP
Rund hundert Menschen wurden nach Behördenangaben wegen Verletzungen behandelt. (16. September 2018)
Rund hundert Menschen wurden nach Behördenangaben wegen Verletzungen behandelt. (16. September 2018)
Anthony Wallace, AFP
Während «Mangkhut» südlich der Millionen-Metropole vorbeizog, zertrümmerten umherwirbelnde Trümmer Fensterscheiben, Bäume stürzten um, der Sturm liess die Wolkenkratzer schwanken. (16. September 2018)
Während «Mangkhut» südlich der Millionen-Metropole vorbeizog, zertrümmerten umherwirbelnde Trümmer Fensterscheiben, Bäume stürzten um, der Sturm liess die Wolkenkratzer schwanken. (16. September 2018)
Philip Fong, AFP
Victoria Harbour in Hong Kong. (16. September 2018)
Victoria Harbour in Hong Kong. (16. September 2018)
Vincent Yu, Keystone
In Bokod auf den Philippinen muss eine Strasse nach einem Erdrutsch freigeschaufelt werden. (16. September 2018)
In Bokod auf den Philippinen muss eine Strasse nach einem Erdrutsch freigeschaufelt werden. (16. September 2018)
Erik de Castro, Reuters
In Manila sind die Strassen überflutet. (15. September 2018)
In Manila sind die Strassen überflutet. (15. September 2018)
Bullit Marquez, Keystone
Das Nanshan District in Shenzhen. (16. September 2018)
Das Nanshan District in Shenzhen. (16. September 2018)
Mao Siqian/Xinhua
Gäste verlassen das Hotel in der Stadt Tuguegarao im Norden der Philippinen.
Gäste verlassen das Hotel in der Stadt Tuguegarao im Norden der Philippinen.
Aaron Favila/AP, Keystone
Mindestens 5,2 Millionen Menschen werden nach den jüngsten Schätzungen des Katastrophenschutzes von den Auswirkungen «Mangkhuts» betroffen sein.
Mindestens 5,2 Millionen Menschen werden nach den jüngsten Schätzungen des Katastrophenschutzes von den Auswirkungen «Mangkhuts» betroffen sein.
Ted Aljibe, AFP
Das Rote Kreuz geht sogar von 10 Millionen Menschen aus. Betroffen sind sechs Provinzen auf der nördlichen Hauptinsel Luzon.
Das Rote Kreuz geht sogar von 10 Millionen Menschen aus. Betroffen sind sechs Provinzen auf der nördlichen Hauptinsel Luzon.
Ted Aljibe, AFP
Menschen gehen in Tuguegarao durch eine Strasse.
Menschen gehen in Tuguegarao durch eine Strasse.
Ted Aljibe, AFP
Angesichts des heraufziehenden Supertaifuns haben die Philippinen am Freitag die zweithöchste Sturmwarnstufe ausgerufen.
Angesichts des heraufziehenden Supertaifuns haben die Philippinen am Freitag die zweithöchste Sturmwarnstufe ausgerufen.
Ted Aljibe, AFP
Heftiger Wind und starke Regenfälle gehen in Tuguegarao nieder.
Heftiger Wind und starke Regenfälle gehen in Tuguegarao nieder.
Aaron Favila/AP, Keystone
Auf der Hauptinsel Luzon vernagelten Ladenbesitzer und Bewohner die Fenster ihrer Häuser und befestigten Dächer, damit diese im Sturm nicht weggeweht werden.
Auf der Hauptinsel Luzon vernagelten Ladenbesitzer und Bewohner die Fenster ihrer Häuser und befestigten Dächer, damit diese im Sturm nicht weggeweht werden.
Ted Aljibe, AFP
Die Behörden forderten etwa 800'000 Menschen auf, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen.
Die Behörden forderten etwa 800'000 Menschen auf, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen.
Francis R. Malasig/EPA, Keystone
Tausende Bewohner flohen aus den Küstengebieten im Norden der Inselgruppe.
Tausende Bewohner flohen aus den Küstengebieten im Norden der Inselgruppe.
RAMMB/CIRA/AP, Keystone
Taifun «Mangkhut» bedroht Millionen Menschen auf den Philippinen. Ein Angestellter der atmosphärischen Behörde zeigt auf einen Bildschirm in deren Zentrum in Manila.
Taifun «Mangkhut» bedroht Millionen Menschen auf den Philippinen. Ein Angestellter der atmosphärischen Behörde zeigt auf einen Bildschirm in deren Zentrum in Manila.
Aaron Favila/AP, Keystone
Taifun «Mangkhut», örtlich «Typhoon Ompong» genannt, ist stärker als Hurrikan «Florence», der 14'000 Kilometer entfernt auf der anderen Seite der Erde auf die US-Westküste zuwirbelt.
Taifun «Mangkhut», örtlich «Typhoon Ompong» genannt, ist stärker als Hurrikan «Florence», der 14'000 Kilometer entfernt auf der anderen Seite der Erde auf die US-Westküste zuwirbelt.
Augustin Paullier/Noaa, AFP
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Der Sturm wirbelt derzeit mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 255 Kilometer pro Stunde im Pazifik und wird voraussichtlich am Samstag auf Land treffen, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

In den gefährdeten Gebieten könnte der Sturm Häuser umreissen und Sturzfluten sowie Überschwemmungen durch starke Regenfälle auslösen, sagte der Chef des Katastrophenschutzrates, Ricardo Jalad. Etwa zehn Millionen Menschen leben nach Angaben des philippinischen Roten Kreuzes in der Gefahrenzone.

Jedes Jahr treffen etwa 20 Wirbelstürme auf den südostasiatischen Inselstaat. «Mangkhut» ist der bislang stärkste in diesem Jahr. Am folgenschwersten war Taifun Haiyan im Jahr 2013. Damals starben mehr als 6300 Menschen.

«Mangkhut» übertrifft «Florence» an Grösse und Stärke. Vergleich in der Live-Ansicht auf Google Maps. Grafik: Google/Tamedia
«Mangkhut» übertrifft «Florence» an Grösse und Stärke. Vergleich in der Live-Ansicht auf Google Maps. Grafik: Google/Tamedia

Tropische Wirbelstürme haben in jedem Ozean einen eigenen Namen. Ein Taifun entsteht im Pazifik, während ein Hurrikan im Atlantik auftritt. Als Zyklon wiederum werden die Wirbelstürme im Indischen Ozean und im Südpazifik bezeichnet.

(sda/afp)

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