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Manipulierte SBB-Automaten spucken kein Rückgeld mehr aus

Die neusten Ticketautomaten sind anfällig für eine Gaunermasche. Im Raum Zürich gab es bereits Dutzende Fälle.

Die Betrüger haben es auf die neuen Automaten abgesehen: Ein Mann löst in Bern ein Ticket. (1. Dezember 2014)
Die Betrüger haben es auf die neuen Automaten abgesehen: Ein Mann löst in Bern ein Ticket. (1. Dezember 2014)

Wer an einem neuen Ticketautomaten der SBB ein Zugbillett löst, muss vorsichtig sein. Wie SRF schreibt, haben Betrüger in den vergangenen Wochen im Raum Zürich Dutzende Automaten manipuliert, sodass diese kein Rückgeld mehr geben. Beim Cash-Trapping, wie die Methode genannt wird, bleiben die Geldnoten im Automaten stecken. Die Betrüger warten, bis der Bahnkunde davongelaufen ist, und fischen dann die Note aus dem Automaten.

Laut den SBB sind nur Automaten der neusten Generation betroffen – also jene, die nicht nur Münzen, sondern eben auch Banknoten zurückgeben. Der Münzauswurf sei bislang nicht manipuliert worden. In der ganzen Schweiz stehen rund 1000 solcher Automaten.

Sowohl die Bundesbahnen als auch die Polizei empfehlen Betroffenen, beim Ticketautomaten zu bleiben. «Wenn man sich entfernt, besteht die Gefahr, dass die Täter sofort zum Automaten gehen und das Geld rausholen», sagt ein SBB-Sprecher zu SRF. Wer kein Rückgeld erhalte, solle sofort die Polizei verständigen.

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