Mann geht mit Messer und Grillspiess auf Menschen los

Ein 19-Jähriger kam bei einem Messerangriff in Villeurbanne bei Lyon ums Leben, acht weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter konnte festgenommen werden.

Ein Toter, drei Schwerverletzte: Die Polizei sichert den Tatort ab. (31. August 2019)

Ein Toter, drei Schwerverletzte: Die Polizei sichert den Tatort ab. (31. August 2019)

(Bild: Reuters Emmanuel Foudrot)

Bei einer Messerattacke in Frankreich sind am Samstag ein Mann getötet und acht weitere Menschen verletzt worden. Ein 19-Jähriger sei gestorben, drei der übrigen Opfer seien lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Lyon mit.

Der mutmassliche Täter sei an einer Metro-Station am Rande von Lyon mit einem Messer und einem Grillspiess auf die Menschen losgegangen, hiess es. Er wurde festgenommen. Sein Motiv war unklar.

Verdächtiger ist ein Asylbewerber

Zunächst war von zwei Angreifern die Rede gewesen. Die Staatsanwaltschaft und Polizeikreise dementierten die Behördenangaben später jedoch. Wie aus Polizeikreisen verlautete, handelte es sich bei dem Verdächtigen um einen afghanischen Asylbewerber. Rund fünfzig Rettungskräfte waren im Einsatz.

Der Vorfall ereignete sich in der Vorstadt Villeurbanne bei Lyon. Eine Augenzeugin sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Mann habe an einer benachbarten Bushaltestelle «in alle Richtungen um sich gestochen». Einen Mann habe er mit dem Messer «in den Kopf» gestochen, einem weiteren Opfer «den Bauch geöffnet».

Niemand sei zur Hilfe gekommen, sagte das Mädchen. Die Menschen seien geflüchtet und hätten sich in Sicherheit gebracht. Die Helfer mussten rund 20 Menschen wegen Schocks behandeln.

chk/sda

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