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Mehr als 40 Tote durch Erdrutsch in China

Mindestens 19 Kinder wurden im Südwesten Chinas im Schlamm begraben, drei Menschen werden immer noch vermisst. Regen und Schnee führten zu dem Unglück, das zum Teil aber auch selbstverschuldet ist.

Für die meisten kommt die Hilfe zu spät: Rettungskräfte bergen eine Leiche aus den Trümmern. (11. Januar 2013)
Für die meisten kommt die Hilfe zu spät: Rettungskräfte bergen eine Leiche aus den Trümmern. (11. Januar 2013)
Keystone

Nach dem Erdrutsch im Südwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 40 gestiegen. Es seien 43 Leichen geborgen worden, drei Menschen würden noch vermisst, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Unter den Todesopfern des Unglücks in einem abgelegenen Dorf in der Provinz Yunnan seien auch 19 Kinder.

Rettungskräfte suchten heute morgen fieberhaft nach den noch Vermissten. Sie hatten nach dem Erdrutsch gestern, bei dem 16 Häuser unter Schlamm begraben wurden, zwei Verschüttete lebend bergen können. Auslöser des Erdrutsches war Behördenangaben zufolge langanhaltender Regen und Schnee in der Region.

In den bergigen Regionen Chinas werden beim Bau von Häusern oftmals Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten. Immer wieder gibt es Erdrutsche und Schlammlawinen. Im Oktober vergangenen Jahres waren bei einem Erdrutsch im Nordwesten Yunnans 18 Kinder ums Leben gekommen, als ihre Schule unter Schlamm begraben wurde.

AFP/chk

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