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Mehrere Erdbeben erschüttern Christchurch

Bei der neuseeländischen Stadt Christchurch hat sich erneut eine Serie von Erdbeben ereignet. Das heftigste erreichte eine Stärke von 6,0. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt.

Schäden nach der Bebenserie in Christchurch: Ein Auto sinkt in ein Loch, das sich aufgetan hat. (13. Juni 2011)
Schäden nach der Bebenserie in Christchurch: Ein Auto sinkt in ein Loch, das sich aufgetan hat. (13. Juni 2011)
Reuters
Christchurch kommt nicht zur Ruhe: Die «St. John the Baptist Church» wurde bereits im Februar durch ein Beben beschädigt. Nun stürzten Teile der Fassade ein.
Christchurch kommt nicht zur Ruhe: Die «St. John the Baptist Church» wurde bereits im Februar durch ein Beben beschädigt. Nun stürzten Teile der Fassade ein.
Keystone
Aufzeichnung der jüngsten Beben durch einen Seismographen.
Aufzeichnung der jüngsten Beben durch einen Seismographen.
Reuters
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Vier Monate nach dem schweren Erdbeben vom Februar ist die neuseeländische Stadt Christchurch heute erneut von einer Serie von Erdstössen erschüttert worden. Die Menschen flohen in Panik aus den Häusern, als während der Mittagszeit das erste Beben der Stärke 5,2 zu spüren war. Etwa eine Stunde später wurde ein weiteres Beben der Stärke 6,0 in etwa zehn Kilometern Tiefe registriert, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

«Wir sind in Staub gehüllt», sagte Bürgermeister Bob Parker einem Radiosender. «Das ist sehr, sehr beängstigend.» Über dem abgeriegelten Stadtzentrum, das bei dem Erdbeben im Februar verwüstet wurde, stieg eine Staubwolke auf. Ziegelsteine fielen von den Dächern. Mehr als 40 Menschen mussten nach Angaben des Rettungsdienstes wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Zum Zeitpunkt des Bebens hielten sich etwa 200 Menschen im Stadtzentrum auf.

In etwa 47'000 Haushalten in den östlichen Vororten fiel bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt der Strom aus.

«Rückschlag für Christchurch und seine Einwohner»

Zwei Männer, die an der schwer beschädigten Kirche St. John's arbeiteten, wurden eingeklemmt, als Teile der Fassade in die Tiefe stürzten. Die Polizei erklärte, die Männer seien geborgen und mit Schnittwunden und Prellungen ins Krankenhaus gebracht worden. Ein anderes Gebäude in der Nähe stürzte ein. Es hatte sich jedoch niemand im Inneren aufgehalten. An der eingestürzten Kathedrale entstand weiterer Schaden.

Ministerpräsident John Keys sagte: «Das war ein Rückschlag für Christchurch und seine Einwohner, aber er mindert nicht unsere Entschlossenheit zum Wiederaufbau.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,3 vom Februar waren in Christchurch 181 Menschen ums Leben gekommen. Seitdem wurde die Stadt von tausenden Nachbeben erschüttert.

(dapd)

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