Zum Hauptinhalt springen

Mensch ohne Auto

Autos sind unpraktisch, teuer und eigentlich nur etwas für die Landbevölkerung. Eine Glosse von Simone Meier.

«Wie Blutkörperchen in einer verstopften Arterie»: Verkehr auf der Zürcher Rosengartenstrasse.
«Wie Blutkörperchen in einer verstopften Arterie»: Verkehr auf der Zürcher Rosengartenstrasse.
Keystone

Ich gebe zu, ich habe eine Auto-Legasthenie. Ich kann Autos einfach nicht voneinander unterscheiden, kann mir weder Namen noch Farben noch Grösse merken. Autos sind einfach diese Dinge, in denen man unbesorgter und also viel mehr Gepäck mitnehmen kann als im Zug, mit denen man aber auch endlos viel Zeit vertrödelt, um einen Parkplatz zu suchen, der am Ende immer mindestens eine Tramstation vom Ziel entfernt liegt. Autos sind halt so. Man kann sich zum Glück Eselsbrücken bauen. Ich habe zum Beispiel die Autonummer meiner Eltern auswendig gelernt, damit ich überhaupt eine Chance habe, ihr Auto zu erkennen, wenn sie mich auf einem entlegenen Landbahnhof abholen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.