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#MeToo: Pixar-Mitbegründer tritt zurück

Walt Disney's Animationschef John Lasseter hat Fehlverhalten gegenüber Mitarbeitenden eingeräumt. Er will sein Amt bis Ende Jahr niederlegen.

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Walt Disney's Animationschef und Mitgründer des Filmstudios Pixar, John Lasseter, legt im Zuge der #MeToo-Bewegung sein Amt nieder. (8. Juni 2018)
Walt Disney's Animationschef und Mitgründer des Filmstudios Pixar, John Lasseter, legt im Zuge der #MeToo-Bewegung sein Amt nieder. (8. Juni 2018)
Kevin Winter/Getty Images, AFP
Mehrere Frauen beschuldigen George Bush senior der sexuellen Belästigung. 2003 soll er eine damals 16-Jährige bei einem Fototermin am Po angefasst haben. (Archivbild)
Mehrere Frauen beschuldigen George Bush senior der sexuellen Belästigung. 2003 soll er eine damals 16-Jährige bei einem Fototermin am Po angefasst haben. (Archivbild)
Schauspieler Christopher Plummer ersetzt den gefallenen Star: Kevin Spacey (im Bild) spielte in «All the Money in the World» J. Paul Getty.
Schauspieler Christopher Plummer ersetzt den gefallenen Star: Kevin Spacey (im Bild) spielte in «All the Money in the World» J. Paul Getty.
Aidan Monaghan/Sony TriStar Pictures via AP, Keystone
Bereits mehr als zehn Männer werfen Kevin Spacey sexuelle Übergriffe vor. Netflix hat sich von ihm getrennt, ebenso seine Agentur und seine Sprecherin. «House of Cards» wird es mit ihm nicht mehr geben.
Bereits mehr als zehn Männer werfen Kevin Spacey sexuelle Übergriffe vor. Netflix hat sich von ihm getrennt, ebenso seine Agentur und seine Sprecherin. «House of Cards» wird es mit ihm nicht mehr geben.
Nicholas Kamm, AFP
Fordert eine Kultur des Respekts: Theresa May hat weitere Massnahmen präsentiert, nachdem Fälle von sexuellen Übergriffen britischer Parlamentarier bekannt geworden sind.
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Daniel Leal-Olivas, AFP
Der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner tritt seine Haftstrafe an. (6. November 2017)
Der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner tritt seine Haftstrafe an. (6. November 2017)
Mark Lennihan/AP, Keystone
Soll einen Mann sexuell belästigt haben, als dieser 15-jährig war: Kevin Spacey reagierte auf den Vorwurf mit einem Bekenntnis, dass er schwul sei. Am Set der TV-Serie «House of Cards» soll er männliche Angestellte angefasst haben. (Archivbild)
Soll einen Mann sexuell belästigt haben, als dieser 15-jährig war: Kevin Spacey reagierte auf den Vorwurf mit einem Bekenntnis, dass er schwul sei. Am Set der TV-Serie «House of Cards» soll er männliche Angestellte angefasst haben. (Archivbild)
Nicholas Kamm, AFP
Er hat den weltweiten öffentlichen Diskurs ausgelöst: Harvey Weinstein soll über Jahrzehnte unzählige Frauen sexuell belästigt, mindestens eine vergewaltigt haben. (Archivbild)
Er hat den weltweiten öffentlichen Diskurs ausgelöst: Harvey Weinstein soll über Jahrzehnte unzählige Frauen sexuell belästigt, mindestens eine vergewaltigt haben. (Archivbild)
Jordan Strauss/AP, Keystone
Auch er soll eine Frau sexuell belästigt haben – als sie 17 Jahre alt war: Dustin Hoffman hat wegen des Vorfalls um Entschuldigung gebeten. (Archivbild)
Auch er soll eine Frau sexuell belästigt haben – als sie 17 Jahre alt war: Dustin Hoffman hat wegen des Vorfalls um Entschuldigung gebeten. (Archivbild)
Jordan Strauss/AP, Keystone
Zu Oralsex gezwungen oder mastrubiert: Sechs Frauen werfen Brett Ratner vor, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. (Archivbild)
Zu Oralsex gezwungen oder mastrubiert: Sechs Frauen werfen Brett Ratner vor, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. (Archivbild)
Valerie Macon, AFP
Sex im Auto als Geheimnis: Gleich zwei Frauen sagen, es sei dazu gekommen, die eine sagt, es war «sehr brutal». Auch weitere Frauen werfen Tariq Ramadan sexuelle Brutalität vor. (Archivbild)
Sex im Auto als Geheimnis: Gleich zwei Frauen sagen, es sei dazu gekommen, die eine sagt, es war «sehr brutal». Auch weitere Frauen werfen Tariq Ramadan sexuelle Brutalität vor. (Archivbild)
Mehdi Fedouach, AFP
Zwei Frauen warfen ihm sexuelle Belästigung vor: Der Chefredaktor des renommierten Radiosenders NPR, Michael Oreskes, trat daraufhin zurück. (Archivbild)
Zwei Frauen warfen ihm sexuelle Belästigung vor: Der Chefredaktor des renommierten Radiosenders NPR, Michael Oreskes, trat daraufhin zurück. (Archivbild)
Saul Loeb, AFP
Der britische Labour-Politiker Clive Lewis soll eine Frau unsittlich berührt haben. Er bestreitet den Vorwurf. (Archivbild)
Der britische Labour-Politiker Clive Lewis soll eine Frau unsittlich berührt haben. Er bestreitet den Vorwurf. (Archivbild)
Yui Mok/AP, Keystone
Der konservative britische Verteidigungspolitiker Michael Fallon musste Anfang November wegen ähnlicher Vorwürfe zurücktreten. (Archivbild)
Der konservative britische Verteidigungspolitiker Michael Fallon musste Anfang November wegen ähnlicher Vorwürfe zurücktreten. (Archivbild)
Vadim Ghirda/AP, Keystone
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Walt Disney's Animationschef und Mitgründer des Filmstudios Pixar, John Lasseter, legt im Zuge der #MeToo-Bewegung sein Amt nieder. Zum Ende des Jahres werde er dem Unternehmen den Rücken kehren, bis dahin bleibe er als Berater im Einsatz, teilte Disney am Freitag mit.

Lasseter habe Fehlverhalten im Umgang mit Mitarbeitern eingeräumt. Er ist der höchste Hollywood-Boss, der mit den Konsequenzen aus der #MeToo-Bewegung seinen Hut nehmen wird. Lasseter war der kreative Macher hinter jeder Pixar-Verfilmung sowie hinter Disney-Hits wie «Frozen» und «Moana».

Bei Mitarbeitern entschuldigt

Bereits im November hatte der 61-Jährige eine sechsmonatige Auszeit angekündigt und sich bei Mitarbeitern entschuldigt, «die je eine ungewollte Umarmung» oder eine andere Geste von ihm empfangen hätten, «die sie nicht respektiert oder unwohl» fühlen liess. In einer Mitteilung gab er nun bekannt, in den vergangenen Monaten über sein Leben und seine Karriere nachgedacht und entschieden zu haben, neue kreative Herausforderungen zu suchen.

Disney-Chef Bob Iger würdigte Lasseter für seine Innovationen und dessen Art des Geschichtenerzählens. Er habe Standards in der Animation gesetzt, die noch für kommende Generationen gelten würden. Ein Nachfolger für Lasseters Posten wurde noch nicht bekannt gegeben.

(SDA)

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