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Mindestens 45 Tote bei Anschlägen auf Pilger

Bei zwei Selbstmordanschlägen im Irak sind am Donnerstag mindestens 45 Menschen getötet worden. Weitere 150 Menschen sind in der Nähe der heiligen Stadt Kerbela durch die Anschläge verletzt worden.

Auf dem Höhepunkt der schiitischen Pilgerfahrt in die irakische Stadt Kerbela haben Terroristen ein Blutbad angerichtet. Mehrere Menschen starben, als am Donnerstag ausserhalb der Stadt vier Bomben detonierten. Dabei kamen nach unterschiedlichen Agenturangaben zwischen 25 und 45 Menschen ums Leben.

Die Zahl der Verletzten liegt nach Angaben von Polizei und Armee bei über 160. Es hiess, die Bomben seien etwa zur gleichen Zeit an der Strasse nach Bagdad und an der Strasse, die in die Stadt Nadschaf führt, detoniert.

In der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Kerbela versammeln sich in diesen Tagen Hunderttausende Pilger, um an das Ende der 40-tägigen Trauerzeit für den 680 n. Chr. getöteten Imam Hussein zu erinnern.

Besonders fromme Schiiten nehmen die Wallfahrt zum Schrein des Imam Hussein zu Fuss auf sich. Hussein war ein Enkel des Propheten Mohammed, der von den Schiiten als Märtyrer verehrt wird.

AFP/ sda/ dapd/pbe

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