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Mit acht Männern gleichzeitig verheiratet

Eine Serien-Braut aus New York hat zehnmal Ja gesagt – in elf Jahren. Das mediale Interesse gefällt der Frau gar nicht. Also teilt sie gegen Journalisten aus.

spu
Nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit ihrem Anwalt: Liana Barrientos vor Gericht. (10. April 2015)
Nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit ihrem Anwalt: Liana Barrientos vor Gericht. (10. April 2015)
Reuters

Die New Yorker Behörden sind einer Serien-Braut auf die Schliche gekommen, die zeitweise mit acht Männern gleichzeitig verheiratet war. In ihrem besten Jahr gab Liana Barrientos gleich sechs Männern ihr Ja-Wort, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Sie heiratete zehn Mal in elf Jahren – ohne Scheidung während dieser Zeit.

Spucken und schlagen: Barrientos und ihre Nichte teilen gegen Journalisten aus. (Video: CBS New York; 10. April 2015)

Bei einer Anhörung vor Gericht wies die 39-Jährige Betrugsvorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft wirft Barrientos insbesondere vor, bei ihrer letzten standesamtlichen Trauung vor fünf Jahren gelogen zu haben. Damals soll sie angegeben haben, sie sei niemals zuvor verheiratet gewesen.

Laut dem Fernsehsender «CBS New York» sei die Frau von der Polizei aufgegriffen worden, weil sie in eine Metrostation durch einen Notausgang gegangen ist – ohne zu zahlen.

Als die Behörden nachforschten, stellten sie Erstaunliches fest. Schon am Valentinstag des Jahres 2002 – damals also noch Mitte zwanzig – feierte Barrientos ihre vierte Hochzeit. Nur zwei Wochen später folgte Gatte Nummer fünf, zwei weitere Wochen später Gatte Nummer sechs.

Acht Jahre Heiratspause

Im Laufe des selben Jahres – so geht aus Gerichtsunterlagen hervor – liess sie sich noch mit drei weiteren Männern trauen. Erst dann folgte eine Pause von acht Jahren, bevor sie 2010 erneut heiratete.

Die Scheidungen abgezogen, sei Barrientos derzeit mit vier Männern liiert, heisst es bei der Staatsanwaltschaft. Ein Motiv für die Vielmännerei haben die Behörden noch nicht präsentiert, wohl aber einen Verdacht. Barrientos heiratete ausschliesslich Einwanderer – aus Bangladesh, Tschechien, Ägypten, Georgien, Pakistan, Mali und der Türkei. Sechs Gatten nutzten den Trauschein, um ein Bleiberecht in den USA zu beantragen.

(SDA)

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