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Mitbewohner wollten nicht ausziehen – Mann erschiesst sie

Ein 32-Jähriger hat drei Menschen getötet, die im Haus über ihm wohnten. Eines der Opfer ist ein zwei Monate altes Baby.

Der Täter ist geständig: Ein von der Polizei veröffentlichtes Bild von Alexander Hung Tran. (1. Oktober 2015)
Der Täter ist geständig: Ein von der Polizei veröffentlichtes Bild von Alexander Hung Tran. (1. Oktober 2015)
Handout Polizei Utah

Ein Mann soll im US-Staat Utah drei Mitbewohner erschossen haben, weil sie nicht ausziehen wollten. Der Mann lebte im Untergeschoss eines Hauses im Bezirk Salt Lake County, das seine Mutter für ihn gekauft hatte. Die drei Opfer waren laut Polizei im ersten Stock untergebracht.

Als die Mutter des Täters von den Mitbewohnern erfahren habe, habe sie deren Auszug gefordert. Unter den Toten sei ein zwei Monate altes Baby, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dem 32-jährigen Alexander Hung Tran wird schwerer Mord in drei Fällen zur Last gelegt.

Anruf an Mutter

Ihr Sohn habe ihr zunächst gesagt, dass sie nicht gehen wollten. Doch einige Tage später - am Tag des Todes der Opfer - habe er bei seiner Mutter angerufen und erklärt, dass sie nun weg seien, hiess es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft.

Die drei Leichen wurden am 18. September gefunden, nachdem der acht Jahre Enkel von einem der Opfer nicht von der Schule abgeholt worden war. Die Toten wiesen mehrere Schusswunden auf, wie Staatsanwalt Sim Gill sagte.

Täter ist geständig

Den mutmasslichen Täter fanden Beamte im Haus mit einer Waffe vor. Er habe die Tat auch zugegeben, hiess es. Bei seiner Festnahme erklärte er zudem, seine Mutter habe ihn zu den Morden angestiftet.

Staatsanwalt Gill sagte jedoch, die Mutter habe eine Räumungsanklage gegen das Trio anstrengen wollen und nichts von der Tat gewusst. Ihrem Sohn könnte nun die Todesstrafe drohen.

SDA/dia

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